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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Änderung: Eine Praxis für die ganze Region

06.01.2011

FRIESOYTHE Personen, die außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen medizinische Hilfe benötigen, müssen sich ab Montag, 10. Januar, an eine Neuerung gewöhnen. Die Stadt Friesoythe sowie die Gemeinden Barßel, Bösel und Saterland bilden ab dann einen gemeinsamen Bezirk für den Bereitschaftsdienst der Ärzte – vormals waren es zwei. Zu dieser Änderung gehört auch, dass es von Montag an nur noch eine zentrale Praxis mit festen Zeiten für Sprechstunden geben wird (siehe Info-Kasten). Untergebracht ist die Praxis im Friesoyther St.-Marien-Krankenhaus.

Standort stärken

„Die Erfahrungen in anderen Regionen – etwa dem südlichen Kreis Cloppenburg oder Vechta – haben gezeigt, dass eine solche Bereitschaftsdienstpraxis sehr gut von den Patienten angenommen wird“, sagte Christoph Ventzky von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, als er die neue Regelung am Mittwoch gemeinsam mit Dr. Hans Grieffenhagen, Dr. Hermann Ulrich Rüter, Dr. Michael Renno und Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Wessels vorstellte.

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Die Zusammenlegung des Bereitschaftsdienstes der Stadt Friesoythe mit den Nachbargemeinden solle auch den Wunsch junger Ärzte fördern, in dieser Region als Hausarzt zu arbeiten, führte Ventzky weiter aus. Pro Arzt seien vier Dienste pro Quartal vorgesehen. Diese Vorgabe hätte man im Bezirk Friesoythe/Bösel einhalten können, im Bezirk Barßel/Saterland aufgrund des Ärztemangels aber nicht. Dort hätten die Ärzte deutlich mehr Bereitschaftsdienste übernehmen müssen.

Da Prognosen darauf hin deuten würden, dass in den nächsten Jahren insbesondere Hausärzte für eine flächendeckende Versorgung fehlen werden, so Ventzky, sei ein gut organisierter Bereitschaftsdienst inzwischen ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl.

Die neue Regelung sei aber nicht geschaffen worden, um die Region für Ärzte attraktiver zu machen, betonen die Mediziner vor Ort. Die zentrale Bereitschaftsdienstpraxis habe noch mehr Vorteile. Zum Beispiel Verlässlichkeit. „Wir garantieren, dass zu verlässlichen Zeiten ein Arzt vor Ort ist“, sagte Dr. Hans Grieffenhagen.

Dabei sei die Nähe zum Krankenhaus ein weiterer Vorteil. „Wir können voneinander profitieren“, so Dr. Hermann Ulrich Rüter. Und Dr. Michael Renno, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, ergänzte: „Wir versprechen uns eine noch bessere und engere Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten.“

Akzeptanz der Patienten

Die Ärzte wissen, dass sich die Patienten an die Neuerung erst gewöhnen müssen, doch sie sind überzeugt, dass die Regelung auf Akzeptanz stoßen wird. Und Grieffenhagen betonte ausdrücklich, dass kein Patient auf einen Arzt verzichten muss und dass bei schweren Notfällen immer der Rettungsdienst gerufen werden kann.

Die Zentrale der Bereitschaftspraxis befindet sich im St.-Marien-Hospital in Friesoythe. Der Eingang der Praxis befindet sich links im Foyer des Krankenhauses.

Sprechstunden: montags, dienstags und donnerstags von 20 bis 21 Uhr; mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr; sonnabends, sonntags und feiertags von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr Neben der Bereitschaftsdienstpraxis wird zusätzlich ein Fahrdienst für die erforderlichen Hausbesuche der zusammengefassten Region eingerichtet.

Außerhalb der Sprechstunden der Bereitschaftsdienstpraxis in Friesoythe ist der Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 04491/784940 zu folgenden Zeiten erreichbar: montags, dienstags und donnerstags ab 18 Uhr; mittwochs und freitags ab 13 Uhr; sonnabends, sonntags und feiertags ab 8 Uhr. Alle Zeiten gelten bis 8 Uhr des folgenden Tages.

In lebensbedrohlichen Notfällen ist nach wie vor der Rettungsdienst unter Telefon 112 zu rufen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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