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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hunde: Eine tierisch gute Entscheidung

01.11.2012

Elisabethfehn „Wenn Sie Ihren Hund erziehen wollen, dann fangen Sie bei sich selbst an.“ Robert Nagel, zertifizierter Mensch-Hundeberater aus Elisabethfehn, weiß, wovon er spricht. Seit vielen Jahren widmet er sich der Hundeerziehung. „Hund und Hundebesitzer sind ein Team auf sechs Pfoten, und da geht es gemeinsam oder es geht eben nicht. Ein gedeihliches Zusammenleben bedeutet auch Arbeit, die von beiden Seiten geleistet werden muss“, sagt der 44-Jährige.

Seit 2008 lebt Robert Nagel zusammen mit seiner Ehefrau Petra Scheeg in Elisabethfehn in der Oltmann-Strenge Straße. Zuvor haben sie viele Jahre im Elsass (Frankreich) gelebt und gewohnt. „Durch einen Urlaubsaufenthalt in Norddeutschland sind wir auf Elisabethfehn aufmerksam geworden. Es hat uns so gut gefallen, das wir hängen geblieben sind“, sagt das Ehepaar.

„Mir macht die Arbeit als Hundetrainer- und berater sehr viel Spaß“, betont der gelernte Speditionskaufmann. Seine Zertifizierung als Hundetrainer erhielt er in Berlin. Die will die Tierärztekammer in Hannover aber für Niedersachsen nicht anerkennen. „Ich müsste quasi die theoretische und praktische Prüfung hier nachholen. Das kostet viel Geld. Aber wenn es ein muss, mache ich das“, so der Elisabethfehner Hundefreund. Erforderlich sei das auch nur, um den Hundeführerschein, der in Niedersachsen Pflicht geworden ist, abnehmen zu können.

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Eine Krankheit zwang Nagel zum Berufswechsel. Das hat er nicht bereut. Es sei wichtig, das Wesen des Hundes richtig zu verstehen und das Verhalten des Hundes richtig deuten zu können. Der Hund kommuniziere ständig mit seinem Besitzer, erklärt der gebürtige Schweizer seine Hundephilosophie. Eigentlich müsse er sozusagen erst den Hundebesitzer ausbilden, wenn er einen Vierbeiner in die Hand bekommt. „Nicht immer ist es erst der Hund“, so Nagel, der nicht nur Ausbildung und Training anbietet. Er berät auch bei der Entscheidungsfindung, den passenden Hund zu finden.

Von der Arbeit mit Hunden ist der Elisabethfehner fasziniert. „Eigentlich kann man es kaum glauben. Aber man kann auch Hunde auf ein Kind vorbereiten, dass noch wohlbehalten bei der Schwangeren im Mutterleib aufwächst“, sagt Nagel. Auch bei behinderten Kindern können vier Pfoten therapeutisch wirken, so Nagel. Ebenso bei Bewohnern im Altenheim. „Wenn ich da mit einem Hund hinkomme, fangen Menschen an zu sprechen, die vorher kaum etwas über die Lippen bekommen haben“, berichtet der 44-Jährige. In der Zeit als Hundetrainer habe er viele Hunde und Hundehalter kennen gelernt – und ihre Probleme. Für viele dieser Probleme gebe es zum Glück Lösungen.

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