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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Eine tierische Rettungsaktion

27.05.2017

Barßel /Harkebrügge Um dem immer kleiner werdenden Bestand an Fasanen in der Region entgegenzuwirken, haben die Jäger in den Jagdrevieren Nummer 3, 4 und 6 im Hegering Barßel nun Hennen in der Natur ausgesetzt. Mit den Hennen sind auch Hähne ausgesetzt worden. „Die passen ein bisschen auf“, sagt Weidmann Rudi Schulte. Beim Freilassen der Tiere halfen Weidmann Heinz Hinderks und Heiner Block. Und die Fasane konnten es kaum erwarten, aus der Holzkiste in die Natur zu hüpfen und zu fliegen. „Auf dem Gelände an der Kortemoorstraße gibt es ein wunderbares Biotop, dass Deckung und Schutz bietet“, so Schulte. Zudem wurde dort, wo die Tiere ausgesetzt wurden, Weizen als Futter verstreut.

„Die Anzahl der Fasane hat sich in den letzten Jahren in den Revieren des Hegerings Barßel drastisch reduziert“, erklärte Schulte, der gleichzeitig Leiter der Barßeler Jägerschaft ist. „Der jahrelange Rückgang rührt daher, dass die Fasane während der ersten Lebenstage nichts zu fressen haben. Die Küken müssen sich selbst versorgen und brauchen tierisches Eiweiß von Käfern oder Fliegen.“ Und da diese immer weniger vorzufinden seien, schafften es die Fasane nicht, sich zu ernähren.

„Wir versuchen jetzt, den Bestand zu vergrößern“, so Weidmann Schulte. In ihren Revieren haben die Jäger bereits in der Vergangenheit verschiedene Blühstreifen angelegt und Anpflanzungen vorgenommen, die die Nahrung für die Vögel sicher stellen sollen. „Es geht uns bei der Aussetzung nicht darum, dass die Tiere später bejagt werden, sondern darum, dass in unserer Natur auch in den nächsten Jahren die Vogelart anzutreffen ist. Das unsere Nachkommen noch einen Fasan sehen“, so Schulte. Er spricht sich dafür aus, den Fasan in seiner Jägerschaft gar nicht mehr zu bejagen, bis sich die Bestände wieder erholt haben.

Die Ursachen der Bestandseinbrüche bei dem Hühnervogel seien vielschichtig: So wirken sich harte Winter mit Schnee und nasse Sommer ungünstig auf die Population aus. Dies gelte ebenso für die Intensivlandwirtschaft. Für Prädatoren wie Füchse, Steinmarder, Iltisse und Rabenkrähen sind Fasane sowie deren Küken und Eier zudem immer willkommene Beute, so Schulte.

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