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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Heimat: „Einer für alle, alle für einen“

27.08.2011

HüLSBERG Der kleine Holder Trecker, an den sich Arnold Taphorn auf seinem Hof in Hülsberg so gemütlich lehnt, ist für ihn ein Stück Heimat. Denn das war der erste Trecker, mit dem seine Eltern Alwin und Josefa Taphorn einst ihr Land in Hülsberg beackerten. Auf ihm lernte Arnold Taphorn in jungen Jahren das Fahren – Kindheitserinnerungen pur also.

Sechs Jahre war Arnold Taphorn alt, als sich seine Eltern um das Land bewarben. 350 Hektar des Vehnemoors waren der Gemeinde Bösel für die Besiedlung überlassen worden. Die Taphorns, zuvor Heuerleute in Dinklage, wollten unbedingt zu diesen Siedlern gehören. „14,2 Hektar bekamen meine Eltern“, erinnert sich Arnold Taphorn – und darauf bauten seine Eltern eine Existenz auf, von der bis heute Arnold Taphorn, seine Frau Maria sowie der Sohn Frank mit seiner Annegret und den drei Kindern leben. „Familien ist für mich sehr wichtig“, erzählt Taphorn, während er eine Tasse Kaffee einschenkt. „Familie ist Heimat“, und Heimat ist Bösel – so schließt sich für ihn der Kreis.

Heimat ist für Arnold Taphorn auch der Ort, an dem er sich engagieren und den er mitgestalten will. Anfangs war das für ihn Hülsberg, als Ratsherr und stellvertretender Bürgermeister wurde es die ganze Gemeinde Bösel.

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In den vergangenen 15 Jahren war Arnold Taphorn Ratsherr für die CDU. Zur Kommunalwahl hängt er seine politische Karriere an den Haken, dann will er sich auf seinen Hof konzentrieren.

Dort hängen im Flur Luftaufnahmen an der Wand: Vom einstigen Wohn- und Wirtschaftshaus, das die Eltern erbauten, bis hin zu dem Betrieb mit diversen Stallungen für Milchkühe und Schweine. Der 62-Jährige ist stolz darauf, wie sich der Betrieb aus dem Nichts heraus auf dem früheren Hochmoor entwickelt hat. „Mit drei Milchkühen und vier Sauen haben meine Eltern damals angefangen.“

Zur Schule gegangen ist Arnold Taphorn bis zur achten Klasse in Hülsberg. „Meine damaligen Klassenkameraden sind auch heute noch Freunde“, so der Landwirt – auch das ist Heimat. Ab der neunten Klasse ging Taphorn in Bösel zur Schule. Schon damals lernte er seine Frau Maria kennen. Fünf Kinder hat das Paar, neun Enkelkinder sind auch schon da. Taphorn ist froh, dass sein Sohn Frank den Hof weiterführen will. „Hier stehen die Generationen noch füreinander ein, das macht das Landleben aus.“

Zum Landleben gehöre unbedingt auch die gute nachbarschaftliche Gemeinschaft und der umkomplizierte Umgang in der Gemeinde miteinander. Alles funktioniert nach dem Musketier-Prinzip: Einer für alle – alle für einen“. „Hier wird an einem Strang gezogen.“ Das mag Arnold Taphorn. Heimat bedeute eben auch, immer das Wohl aller im Auge zu behalten und nicht nur das eigene. Das will Taphorn auch noch nach dem Ende seiner Ratstätigkeit.

Anja Biewald Redakteurin / Lokalredaktion
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