• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Verein richtet Blick auf Armut

06.12.2018

Elisabethfehn In strahlende Kinderaugen zu sehen ist für Thomas Perzul, Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Elisabethfehn, etwas Wunderbares. So kam der Geistliche vor zehn Jahren auf die Idee, einen Verein für bedürftige Kinder und Jugendliche aus der Taufe zu heben. Der Namen war schnell gefunden: „Stöppkes“, Förderverein für bedürftige Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Barßel. Der runde Geburtstag gab nun Anlass, im Martin-Luther-Haus in einer kleinen Feierstunde Bilanz von zehn Jahren fruchtbarer Arbeit zu ziehen.

„In den zehn Jahren hat sich der Verein ,Stöppkes’ gut etabliert. Er konnte vielen Kindern und Jugendlichen helfen und hat den Blick vieler Menschen auf die Armut gelenkt“, erklärt der Vorsitzende Perzul. Mit 24 Mitgliedern sei man gestartet. Heute zähle der Verein 83 Helfer. Konnte in den ersten Jahren mit rund 9000 Euro bedürftigen Kindern geholfen werden, belaufe sich die Summe heute auf durchschnittlich 17 000 Euro im Jahr.

Etwa 200 Kinder profitieren jährlich von „Stöppkes“. Viele Familien seien von Armut betroffen, und die vorhandenen Einkünfte reichten oft nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. „Es sind alleinstehende Frauen, Familien, die von der Arbeitslosigkeit betroffen sind, aber auch Geringverdiener“, die den Verein um Hilfe ersuchen, so Pastor Perzul. „Allen Antragstellern treten wir mit Respekt und Wertschätzung entgegen. Bares gibt es bei uns nicht. Es werden Gutscheine ausgegeben. Der Schwerpunkt liegt auf der Anschaffung von Kleidung, Schuhen, aber auch Fahrrädern. Jugendfreizeiten werden unterstützt, und auch Kinderzimmer werden eingerichtet“, so der Vorsitzende.

„Die Grundlage für die Gründung des Vereins ist eigentlich bedauernswert. Doch die Schieflage in der Gesellschaft können wir nicht bewältigen“, meinte Bürgermeister Nils Anhuth. Für ihn gehöre das Kinderrecht in das Grundgesetz. Weiterhin müsse sich die Lohnpolitik ändern.

Auf eine sehr gute Zusammenarbeit verwies die Sprecherin des SKF-Lädchens, Helene Elsen. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern helfen uns gegenseitig, damit Projekte verwirklicht werden können“, so Elsen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.