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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Nadelöhr braucht neuen Belag

05.10.2019

Elisabethfehn Am kommenden Montag ist ein wichtiges Verkehrs-Nadelöhr in der Gemeinde Barßel für eine Woche dicht: die Klappbrücke im Zuge der Hauptstraße (Landesstraße 829) über den Elisabethfehnkanal in Elisabethfehn-Dreibrücken muss wegen erforderlicher Sanierungsarbeiten voraussichtlich bis Samstag, 12. Oktober, 20 Uhr, gesperrt werden.

„Diese Brücke in Elisabethfehn-Dreibrücken ist mit einem Holzbohlenbelag ausgestattet. Der muss alle sechs Jahre erneuert werden“, sagt Norbert Gebken vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Meppen, das für die Unterhaltung der Brücken am Elisabethfehnkanal zuständig ist. 2012 wurden die insgesamt 34 Eichenbohlen in der 1948 erbauten Brücke neu verbaut. Dieser Belag ist aber laut Gebken sehr wartungsintensiv – heute würde man einen solchen Belag nicht mehr verbauen. „Trotzdem ist der Zustand der Brücke absolut in Ordnung. In den nächsten fünf Jahren muss die Brücke auf keinen Fall erneuert werden.“

Immer wieder Thema in der Barßeler Politik ist aber auch die Verkehrssicherheit der Brücke. Mehr als 7500 Fahrzeuge pro Tag überqueren das Bauwerk, darunter auch zahlreiche Lastkraftwagen. Erst in der vergangenen Woche hat sich die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde mit einem Antrag an die Verwaltung gewandt, die Kreuzung in Elisabethfehn sicherer zu gestalten. Unter anderem hat die Fraktion gefordert, dass eine Fußgängerbrücke an die bestehende Klappbrücke angehängt wird. „Das ist bei diesem Bauwerk nicht möglich. Dafür ist die Brücke nicht ausgelegt“, sagt Gebken über den Vorschlag der SPD-Fraktion. Gerade im Schulverkehr komme es laut SPD-Fraktion immer wieder zu kritischen Situationen auf der Brücke. „Die Brücke ist zwar als gefährliche Kreuzung bekannt, aber kein Unfallhäufungspunkt“, sagte Bürgermeister Nils Anhuth am Montagabend auf der Ratssitzung, in der der Antrag vorgestellt wurde.

Generell ist die Kreuzung in Elisabethfehn-Dreibrücken auch aus behördlicher Sicht ein Problem. Für die Brücke ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Meppen zuständig, für die darüber führende Landesstraße die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen. Und dann endet dort auch noch die Oldenburger Straße, die als Kreisstraße 145 in den Zuständigkeitsbereich des Landkreises Cloppenburg fällt. So würde sich eine mögliche Umgestaltung schon allein aus behördlicher Sicht als relativ umfangreich darstellen.

Sicher ist, dass sämtliche Klappbrücken bald ihr Höchstalter von 80 Jahren erreicht haben. Schon jetzt kommen immer mehr Reparaturen auf die Behörden zu und die Klappbrücke in Osterhausen wird bereits erneuert.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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