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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Neue Pläne für den Strengewald

18.01.2019

Elisabethfehn Der sogenannte „Strengewald“ an der Oltmann-Strenge-Straße in Elisabethfehn-Mitte, der in Eigentum der Gemeinde Barßel steht, soll zum stabilen naturnahen Laub- und Mischwald durch das niedersächsische Forstamt umgebaut werden. Darauf hatte sich der Ausschuss für Wirtschaft, Planung und Umwelt der Gemeinde auf seiner Sitzung im November des vergangenen Jahres verständigt. Der zuständige Förster Florian Wirth hatte im Auftrag der Gemeinde den Wald von rund acht Hektar unter die Lupe genommen und festgestellt, dass aufgrund des gelichteten Bestands eine erhöhte Anfälligkeit für Windbruch und damit eine maßgeblich Gefahr zur forstwirtschaftlichen Entwertung des gesamten Waldbestands bestehe. Außerdem habe der Borkenkäfer den Wald beschädigt.

So machte Wirth deutlich, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Das sieht die Gruppe Bürgerfraktion/Grüne im Rat der Gemeinde zwar auch so. Allerdings möchten die Mitglieder der Fraktion, dass der Umbau des Waldes in eine naturnahen Laub- und Mischwald sukzessiv und eine Neuanpflanzung nach Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises erfolgt. So sei sichergestellt, dass der naturnahe Umbau des Waldes nachhaltig erfolgt. Einen entsprechenden Antrag hatte die Fraktion nun Barßels Bürgermeister auf den Tisch gelegt.

„Die Entnahme der bestehenden Bäume und entsprechende Neuanpflanzungen sind zum Schutz der Vogelarten etappenweise vorzunehmen. Dabei ist sicherzustellen, dass Bäume mit Horsten (Greifvögel, Eulen) und Höhlen (Fledermäuse, Spechte) nicht gefällt werden“, heißt es in dem Antrag, der von Josef Wagner, Waltraut Frerichs und Annegret Meyer unterzeichnet ist. Eine schrittweise Fällung des Baumbestands sei vor allem auch deshalb sinnvoll, weil sich die Holzpreise, insbesondere beim Nadelholz, derzeit in einem Rekordtief befinden.

Ebenfalls bedenken hat die Fraktion bei den geplanten Neuanpflanzungen, die aus Roteichen, Rotbuchen und Douglasien bestehen soll. Das sei neu zu überdenken, da Roteichenlaub sich auf heimischen Böden aufgrund fehlender Mikroorganismen nicht zersetzen könne. Die Flora des Waldbodens würde mittelfristig absterben und auch die Bäume würden über Jahre krank werden. Auch die Frage der Kompensationspunkte müsse geklärt werden.

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