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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Schleuse soll im Frühjahr fertig sein

10.09.2019

Elisabethfehn Der nächste Schritt zur neuen Schleuse in Osterhausen ist gemacht: Pünktlich konnte am Montagmittag das Sohlefest – vergleichbar mit dem Richtfest beim Hausbau – gefeiert werden. Dazu kamen Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie der Initiativen, die sich für den Erhalt des Elisabethfehnkanals eingesetzt haben, zu einer kleinen Feierstunde zusammen.

„Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass der letzte Fehnkanal in ganz Deutschland mit der Schleuse weiterhin schiffbar bleibt“, sagte Walter Eberlei, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“. Wie groß das Interesse der Bürger daran ist, zeigen die Mitgliederzahlen der Initiative, die zum Verein geworden ist: „Wir haben uns vor sieben Jahren gegründet und heute über 600 Mitglieder“, berichtete Eberlei.

Die 150 Jahre alte Schleuse konnte nicht einfach abgerissen und im Anschluss neu gebaut werden: „Der gesamte Kanal steht unter Denkmalschutz. Wir hatten zunächst die Aufgabe, die alte Schleuse zu sanieren“, erklärte Ingenieur Berend Snippe, der den Landkreis bei dem Projekt beraten hat. Was die Bauarbeiter jedoch vorgefunden haben, ließ sich nicht in ein saniertes Bauwerk integrieren. Deswegen sei beschlossen worden, doch eine neue Schleuse zu bauen, die sich jedoch in das bestehende Landschaftsbild einfügen sollte.

Doch nicht nur der Landkreis und die Initiative haben sich für den Erhalt eingesetzt: „Der Wunsch nach einer Erneuerung der Schleuse bestand auch bei den Sportbootfahrern, Kommunen und Touristikern“, sagte der stellvertretende Landrat Bernhard Möller. Er betonte, dass auch ihn der Spundwandbau und die gewaltigen Erdbewegungen seit Februar dieses Jahres beeindruckt hätten.

Snippe erklärt, was bisher geschehen ist: „Die Stahlspundbohlen unter der Sohle ragen tief in den Boden hinein. Die Sohle besteht aus einer Steinschüttung. In Kombination führt beides dazu, dass sich die Wasserkräfte nicht auf die Schleuse auswirken, sondern ins Leere laufen.“ Davon konnten sich die Anwesenden am Montag selbst ein Bild machen: In einer Bauarbeiter-Gondel, die an einem Kran befestigt war, wurden sie – wenn sie sich denn trauten – in die Sohle hinab gelassen.

Jetzt stehen noch der Toreinbau, die Herstellung der Durchfahrt, die Beschaffung der Schleusenausstattung und der Bau des Betriebsgebäudes auf dem Plan. „Wir liegen im zeitlichen und finanziellen Rahmen und sind hoffentlich im Frühjahr zum Beginn der Saison mit den Arbeiten fertig“, sagte Möller.


Ein Video sehen Sie unter   www.youtube.com/nwzplay 
Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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