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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Klappbrücken sind schon über 70 Jahre alt

14.03.2019

Elisabethfehn Sie sind ein Symbol der Fehnkultur und auch auf dem Logo der deutschen Fehnroute zu finden: Die typischen Klappbrücken an den Fehnkanälen.

Auch am Elisabethfehnkanal findet man zahlreiche Bauwerke dieser Art. Doch so langsam stoßen die Brücken an ihre Belastungsgrenzen. „Im Schnitt wird das Lebensalter der Klappbrücken auf 80 Jahre geschätzt – die meisten Brücken sind schon über 70 Jahre alt. Das theoretische Endalter der Bauwerke ist also bald erreicht“, sagt Norbert Gebken vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Meppen, das für die Unterhaltung der Brücken am Elisabethfehnkanal zuständig ist.

Die meistbefahrenste und damit auch am stärksten belastete Brücke ist die Klappbrücke in Elisabethfehn-Dreibrücken im Verlauf der Landesstraße 829 (Hauptstraße). Mehr als 7500 Fahrzeuge pro Tag überqueren das Bauwerk, darunter auch zahlreiche Lastkraftwagen. Erst im vergangenen Jahr fanden Reparaturarbeiten an der Brücke statt. „2018 mussten wir die Lager erneuern. Auch im aktuellen Jahr muss wieder etwas am Bauwerk gemacht werden – auch unter Vollsperrung“, so Gebken. Diese Maßnahme ist aber allerdings erst für Herbst 2019 geplant.

Besonders an der Klappbrücke in Elisabethfehn-Dreibrücken, die bereits 1948 gebaut wurde, ist der Holzbohlenbelag. Erst 2012 wurden die insgesamt 34 Eichenbohlen neuverbaut. „So ein Holzbohlenbelag ist sehr erhaltungsintensiv“, so Gebken. Mit Holzbohlen würde man heute eine Brücke nicht mehr bauen. „Das Bauwerk muss mittelfristig erneuert werden, da sonst der Holzbohlenbelag alle sechs Jahre erneuert werden müsste. Wann genau, können wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht sagen“, sagt Gebken. Das hängt nämlich auch von der Meinung der niedersächsischen Baubehörde für Straßenbau und Verkehr ab, die für die über die Brücke führende Landesstraße zuständig ist. „Natürlich sind wir uns der Wichtigkeit der Brücke bewusst. Seit Jahrzehnten ist diese Stelle ja ein Nadelöhr für den Verkehr“, so Gebken weiter. Doch mit dem gerade begonnenen Neubau der Schleuse Osterhausen ist bis in das nächste Jahr hinein der Bootsverkehr auf dem Elisabethfehnkanal sowieso eingeschränkt, sodass die Brücke in Dreibrücken in den kommenden Monaten wohl deutlich seltener hochgeklappt werden muss, als wenn der Kanal komplett durchfahren werden könne.

Langfristig wird aber auch eine Erneuerung der meisten anderen Brücken über den Kanal auf die Behörde zu kommen. „Aktuell sind alle Brücken aber noch in einem guten und verkehrssicheren Zustand“, versichert Gebken.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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