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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Bauern gegen neue Düngeverordnung

14.01.2020

Elsten /Kreis Cloppenburg Scharfe Kritik hat der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg, Hubertus Berges, am Bundeslandwirtschaftsministerium geübt. Es sei eine „absolute Frechheit“ – so der Landwirt aus Elsten –, dass die Verbände nur bis zum 15. Januar Zeit hätten, eine Stellungnahme zu einer geplanten, erneuten Verschärfung der Düngeverordnung abzugeben.

Dabei sei der Entwurf zur Änderung der Düngeverordnung dem Kreislandvolk sowie weiteren betroffenen Verbänden und Fachkreisen erst Ende Dezember 2019 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zugeschickt worden. Die Vorgehensweise und die kurze Anhörungszeit – so Berges – zeigten, dass die Argumente der Verbände keine wirkliche Bedeutung hätten. Es wirke, als wolle man die neuen Vorschriften möglichst schnell durchprügeln.

Erst 2017 sei die nun geltende Düngeverordnung verschärft worden. Seit dem vergangenen Jahr stehe fest, dass für die Landwirtschaft weitere erhebliche Verschärfungen anstünden. Bereits im September 2019 habe die Bundesregierung die Vorschläge zur erneuten Verschärfung der Düngeverordnung an die Europäische Kommission übermittelt, so das Kreislandvolk in einer Pressemitteilung.

Die Verschärfungen der Düngeverordnungen aus dem Jahr 2017 müssten jedoch erst einmal greifen. Doch dafür brauche es Zeit, die der Landwirtschaft nicht gegeben werde. Man gehe davon aus, dass die Vorgaben aus 2017 bereits zu einer erheblichen Reduzierung der bisherigen Nitrat-Bilanzüberschüsse geführt hätten und noch führen würden.

Unterdessen hat der Geschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg, Bernhard Suilmann, kein Verständnis dafür, dass „die wirtschaftlichen Folgen der Düngeverordnung für die Landwirtschaft kleingeredet werden“. Die Umsetzung der neuen Verordnung habe dramatische negative wirtschaftliche Konsequenzen für die Betriebe. Ebenso, so Suilmann, werde die Ausweisung der „Roten Gebiete“ fachlich und juristisch überprüft, da man die Auffassung vertrete, dass die Ausweisung so nicht haltbar sei.

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