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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Familie Berges öffnet Türen ihres historischen Hofes

10.09.2018

Elsten Schon um die Mittagszeit war der Parkplatz am Hof Averesch in Elsten gut gefüllt. Zahlreiche Besucher nutzten den „Tag des offenen Denkmals“, der zum 25. Mal stattfand, um dem denkmalgeschützten Hof der Familie Berges „ihre Aufwartung zu machen“. Errichtet 1815 und erweitert 1850 bietet das Wohn-und Wirtschaftsgebäude drei Generationen eine Heim-und Arbeitsstätte.

Neben Handwerksbetrieben aus der Region präsentierte sich auch der „Monumentendienst“ mit einem Informationsstand auf dem Hof und gab einen Einblick in sein Wirken für den Erhalt historischer Gebäude. „Die Experten des Monumentendienstes unterstützen mit regelmäßigen Pflege- und Wartungsangeboten die Eigentümer historischer Gebäude fachkundig, unabhängig und objektiv. Sie sind deshalb ein wichtiger Partner beim Erhalt von Kulturschätzen“, erklärte Bente Juhl. Der Monumentendienst wisse aber auch, wo es Handwerker für historische Bauten gebe, die auch historisches Baumaterial verwendeten.

Zudem staunten die Besucher über Schmuckstücke historischer Kutschen von Bernd Ellmann. Ein besonderer Anziehungspunkt war auch der circa 6000 m² große Bauerngarten, den Maria Berges mit Begeisterung und Leidenschaft gestaltet.

Der „Tag des offenen Denkmals“ stand diesmal unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ und ist eine Initiative der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz “. „Es ist eine ,Goodwill-Aktion’ von uns, dabei zu sein“, sagt das Ehepaar Berges und sparte nicht mit ausführlichen und liebevollen Erklärungen zu den historischen Gebäuden auf dem Hof. Auch weitere Maßnahmen zum Erhalt der Gebäude sind schon angedacht. „Der Giebel bedarf einer Restaurierung“, sagte Gerd Berges. „Er ist charakteristisch für das Hauptgebäude und komplett mit weiß gestrichenen Schindeln bedeckt“ führte er weiter aus.

Der Tag des offenen Denkmals hat sich, innerhalb von 25 Jahren zur größten Kulturveranstaltung Deutschlands entwickelt. „Dies ist dem Engagement der Denkmaleigentümer und hier in Elsten der Familie Berges zu verdanken, aber auch den Denkmalfachleuten, den Gemeinden und Städten und nicht zuletzt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“, betonte Bente Juhl.

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