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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

CDU kämpft um Lärmschutz an E 233

05.09.2018

Emstek /Hannover Zumindest mit einer Portion Hoffnung im Gepäck ist eine Emsteker Delegation jetzt aus Hannover zurückgekehrt: Möglicherweise lässt sich der Lärmschutz in Zusammenhang mit dem Ausbau der E 233 im Bereich Bühren doch noch so gewährleisten, wie von den Behörden versprochen.

Die im Feststellungsentwurf im Bereich der Anschlussstelle A 1 dokumentierte Lärmschutz-Planung weicht nämlich erheblich von der vorgestellten Planung ab, was die Bührener CDU und die Emsteker CDU-Ratsfraktion so nicht hinnehmen wollen. Auf Vermittlung und unter Beteiligung des Landtagsabgeordneten Christoph Eilers (Cappeln) gab es nun im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ein Gespräch mit dem für den Bundesstraßenbau zuständigen Fachreferenten und dem persönlichen Referenten des Staatssekretärs.

Die Delegation aus Emstek und Bühren hatte um dieses Gespräch gebeten, um der Forderung auf Umsetzung der in mehreren Bürgerversammlungen vorgestellten umfangreicheren Lärmschutzmaßnahmen Nachdruck zu verleihen und möglichst vor dem Planfeststellungsverfahren eine für alle tragbare Lösung zu erreichen.

Weniger als ein Drittel

Der aktuell genehmigte Lärmschutzwall mit aufgesetzter Lärmschutzwand weist weniger als ein Drittel der Länge auf, als die in einigen Planentwürfen bis dahin im Rathaus und Bühren vom Landkreis vorgestellten Lärmschutzmaßnahmen. Diese sollte bis zur Einmündung der Dorfstraße, also dem Ende der Ausbaumaßnahmen, reichen.

CDU-Orts- und Gemeindeverbandsvorsitzender Arnold Gerdes, Ratsvorsitzender Reinhard Sündermann, Ausschussvorsitzender Josef Lamping und CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Deselaers wiesen auf die Betroffenheit und den Unmut der Anwohner hin und warnten, dass offensichtlich bewusste Täuschungen dieser Art zu Vertrauensverlust gegenüber verantwortlichen Behörden und Politikern führen werden.

Suche nach Lösungen

Emsteks Bürgermeister Michael Fischer, 1. Gemeinderat Reiner kl. Holthaus und Bauamtsleiter Theo Eveslage sowie Eilers untermauerten diese Einschätzung und stellten klar, dass das Ansinnen der Teilnehmer nicht gegen den Ausbau gerichtet sei, sondern dass man auf diesem Wege doch noch zu realisierbaren und für alle tragbare Lösungen kommen möchte.

Im Gespräch wurden schließlich Wege aufgezeigt, wie unter Mitwirkung der Gemeinde Emstek eine Verlängerung der Lärmschutzmaßnahme als bepflanzter Landschaftswall geschaffen werden könnte. Hier seien allerdings zeitnah Absprachen mit dem Landkreis Cloppenburg und dem Straßenbauamt in Lingen erforderlich.

Ebenfalls wurde die geplante Führung des landwirtschaftlichen Verkehrs über die Straße Hoher Weg angesprochen, weil man befürchtet, dass die mit den betroffenen Anliegern besprochene Straßenausbauweise möglicherweise ebenfalls nicht umgesetzt werden könnte.

Zum geplanten Rastplatz am Herzog-Erich-Weg wurde mitgeteilt, dass bei den Schallschutzberechnungen die Wohnbebauung berücksichtigt wurde und keine Grenzwerte überschritten werden.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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