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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hegering: Sumpfbiber bedrohen Landwirtschaft

19.10.2017

Emstek Auf der Tagesordnung der Herbstversammlung des Hegerings Emstek erscheint regelmäßig ein Vortrag zu einem jagdlichen Thema. In diesem Jahr konnte Diplom-Ingenieur Heiko Fritz von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Niederlassung Oldenburg, für einen Vortrag zum Thema Nutriabejagung gewonnen werden.

Nutrias verursachen wie Bisamratten aufgrund ihrer immer größer werdenden Population gravierende Schäden in der Wasser- und Landwirtschaft sowie im Deichbau. Diese Nagetiere unterliegen dem Jagdrecht und sollten intensiv bejagt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dazu zählt auch eine intensive Bejagung durch Abschuss und Fallenjagd. Die Sumpfbiber gehören zur Gruppe der „nicht einheimischen“ (unerwünschten) Tierarten, den sogenannten Neozoa. Neozoa sind ein weltweites Problem. Die dadurch verursachten Folgekosten werden EU-weit auf zwölf Milliarden Euro jährlich geschätzt.

Nutrias sind ursprünglich in Südamerika heimisch und wurden wegen ihres Felles für die Pelzindustrie nach Europa gebracht. Seit dem verbreiten sie sich immer mehr in Europa. In Niedersachsen konzentriert sich die Ausbreitung auf das Wendland sowie das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Inzwischen findet man Nutrias mehr oder weniger flächendeckend vor. Die Nagetiere mit den auffälligen orangefarbenen Schneidezähnen und dem runden unbehaarten Schwanz sind Pflanzenfresser mit einer Vorliebe für Wurzeln. Sie verursachen immense Fraßschäden an landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wie Raps, Mais oder Getreide, aber auch an Ufergehölzen. Hinzu kommen starke Wühlschäden an Ufern, Deichen und Dämmen.

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Neben dem Vortrag von Heiko Fritz ging Hegeringleiter Ludger Grafe kurz auf den Sachstand bezüglich der Schießanlage in Ahlhorn ein. Vermutlich noch im Oktober sollen die Ausschreibungen für die weiteren Bauarbeiten erfolgen. Weiter berichtete der Hegeringleiter, dass durch einen Scheunenbrand die „Rollende Waldschule“ großteils vernichtet wurde. Sie wird gegenwärtig neu erstellt. Dafür werden noch Präparate benötigt, die möglichst von der Jägerschaft zur Verfügung gestellt werden sollten. Für Interessierte ist zudem ein Lehrgang „Naturpädagogik“ geplant. Der Lehrgang findet an fünf Wochenenden statt. Im nächsten Sommer soll es zudem wieder eine Wildgänsezählung geben.

Schießobmann Klaus Wilken ließ außerdem die Schießwettbewerbe des Jahres Revue passieren. Sein besonderer Dank galt dabei seinem Stellvertreter Hermann-Josef Niemann, der ihn im vergangenen Jahr weitgehend vertreten musste. Mit einem Präsent ehrte der Hegering zudem Christoph Honkomp. Der 17-jährige Jungjäger aus Emstek wurde kürzlich Deutscher Juniorenmeister im sportlichen Skeet-Schießen. Im Hinblick auf die bevorstehende Jagdsaison und geplanten Jagdreisen in die östlichen Nachbarländer wies Stefan Göken darauf hin, dass in weiten Teilen dort die Afrikanische Schweinepest mit verheerenden Folgen für die Jagd und die Landwirtschaft grassiert.

Neu in den Hegering wurden Britta Runge, Felix Jansen und Marius Holstermann aufgenommen. Auch der Termin für den Jägerball wurde bekannt gegeben. Dieser findet am 26. Januar 2018 im Saal Backhaus in Emstek statt.

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