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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Der Lichtschalter bleibt aus

22.02.2019

Emstek /Höltinghausen „Der Letzte macht das Licht aus“, den Spruch können sich ab jetzt alle Schüler in der Grundschule Höltinghausen und in der Dreifeldsporthalle Ostlandstraße in Emstek sparen. Durch eine komplette LED-Sanierung erstrahlen diese Räume und das Hallenbad in Emstek in neuem, umweltschonenden Licht. Das Praktischste: Die Leuchten sind mit sogenannten Präsenzmeldern verbunden. „Sie gehen bei Bewegung und Wärme automatisch an und nach einer Zeit auch wieder aus“, erklärt Hallenwart Norbert Hüsing. Dadurch kann das Lichtausschalten nicht vergessen werden.

„40 Jahre war die Beleuchtung in der Grundschule Höltinghausen alt“, weiß der Bürgermeister von Emstek Michael Fischer. Hausmeister Samuel Maurer kann sich noch erinnern: „Auf der einen Seite des Flurs hatte man viel Licht, auf der anderen war es duster.“ Seit fünf Jahren ist Emstek Klimaschutzgemeinde. Durch die Initiative der Gemeinde konnten die neuen Lampen teils durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mitfinanziert werden.

Das Ergebnis: In der Grundschule wurden 179 alte Leuchten gegen 125 LED-Leuchten ausgetauscht, in der Dreifeldsporthalle waren es 158 alte gegen 114 neue Leuchten. „Dadurch sparen wir 67 Prozent Energie in der Sporthalle und 86 Prozent Energie in der Grundschule “, kann Klimaschutzmanager Franz-Josef Rump sagen.

„Ganz anderes Licht gibt es jetzt“, sagt Hüsing in der Sporthalle. Vorher hatten sie dort an die 200 Lux, „nun können wir bis zu 600 Lux einstellen“, sagt der Hallenwart. Das ist dann aber schon ziemlich hell, nur etwas für Konzerte in der Halle. Zum normalen Schulsport werden die Leuchten auf 250 Lux gebracht, ab 15.30 Uhr nachmittags auf 300 Lux erhöht und zu Wettkämpfen auf 500 Lux hochgefahren.

Insgesamt wird durch die neuen Leuchten in beiden Gebäuden deutlich an Strom gespart. Verbrauchten beide Einrichtungen vorher insgesamt 53 450 Kilowattstunden pro Jahr sind es jetzt nur noch 15 300. Auch Schulleiter Michael Brinkmann ist mehr als zufrieden mit der neuen Beleuchtung in den Schulräumen.

Die überflüssigen Lichtschalter wurden übrigens nicht abmontiert, nur sind die meisten jetzt ohne Funktion.

Freya Adameck Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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