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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Vorsorge: „Prophylaxe ist jetzt wichtig“

23.05.2020

Emstek Viele Menschen fürchten sich aufgrund der Nähe zwischen Zahnarzt und Patient vor einer Ansteckung mit Covid-19 und würden nicht nur wichtige Vorsorge-Termine absagen, sondern vertagten auch zwingend notwendige Behandlungen. Das kann schwerwiegende Folgen haben, heißt es in der Pressemitteilung der Emsteker Zahnarztpraxis Denteum. Und nicht nur medizinische. Denn laut einer repräsentativen Umfrage der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) von 950 Zahnarztpraxen mussten zwischen 48 und 86 Prozent der befragten Praxen Kurzarbeit beantragen. Etlichen Praxen droht die Insolvenz.

Dies kann auch für weitere Branchenzweige schwerwiegende Folgen haben, denn zusätzlich stehen neben den Arbeitsplätzen in den Praxen selbst auch etliche Arbeitsplätze im Zahntechnikerhandwerk, im Dentalhandel und der Industrie auf dem Spiel.

Aber nicht nur diese wirtschaftlichen Folgen können gravierend sein. Auch die medizinischen Probleme für die Patienten. Dr. Nicolai Böhme ist seit zwölf Jahren als Zahnarzt in Emstek niedergelassen. In seiner Praxis, dem Denteum, spüre er besonders den temporären Rückgang der Prophylaxe-Behandlungen: „Ich kann die Angst verstehen. Ich kann aber auch versichern, dass die Sorgen völlig unbegründet sind. Wir waren und sind für unsere Patienten weiterhin ein sicherer Hafen.“

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Die Hygienestandards in Zahnarztpraxen seien seit jeher hoch. In jeder Praxis gebe es Hygienebeauftragte, die sich um die professionelle Reinigung, Desinfektion und Sterilisation der Instrumente kümmerten. Ärzte würden Mundschutz, Schutzbrille und Handschuhe tragen. Böhme und sein 15-köpfiges Team hätten die Hygienemaßnahmen im Zuge der Corona-Krise weiterentwickelt.

„Die Termine sind so weit entzerrt, dass sich Patienten nicht im Wartezimmer treffen. Risikopatienten werden sofort in das Behandlungszimmer gebeten. Wir tragen unsere persönliche Schutzausrüstung, so dass die Patienten keine Ansteckung fürchten müssen“, erklärt der Mediziner. Auch der obligatorische Spender mit Desinfektionsmitteln stehe am Empfang bereit.

Das Denteum vereint unter seinem Dach Praxis, Akademie, Labor und Prophylaxe. „Wir sind eine sehr präventionsorientierte Praxis“, sagt Dr. Böhme. „Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Patienten regelmäßig zur Vorsorge erscheinen.“ Gerade für Menschen, die unter Parodontitis litten, sei der Besuch beim Zahnarzt unverzichtbar.

Auch Implantatpatienten dürften die Prophylaxe nicht schleifen lassen. Generell rät Dr. Böhme: „Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie Beschwerden haben, denn Entzündungen im Mundraum können zu Infektionen führen und das Immunsystem schwächen – und gerade das darf in der jetzigen Zeit nicht der Fall sein.“

NWZonline.de/gesundheit
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