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Versuchte Tötung löst Großeinsatz aus
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Frau In Norddeich In Lebensgefahr
Versuchte Tötung löst Großeinsatz aus

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Energetisches Quartier

15.07.2019

Vor rund 50 Jahren entstand in Cloppenburg die Ermland-Siedlung. Die weißen Häuser mit dem roten Pultdach in Emstekerfeld bieten wegen ihres Alters momentan viel Potenzial für eine energetische Sanierung.

Aufbauend auf die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet wurde daher nun das Pilotprojekt „Energetisches Quartierskonzept“ in der Stadt gestartet. Dabei werden Siedlungen auf technische und wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale geprüft mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu senken. Nun fanden bereits die ersten kostenlosen Beratungsgespräche bei den interessierten Eigentümern vor Ort statt. Auch Waldemar Klaas wollte sich über die Möglichkeiten der Sanierung und deren Finanzierung informieren. Er kaufte Ende der 1990er Jahre das Pultdachhaus. „Es ist richtig und enorm wichtig, die Sanierung voranzutreiben, aber die Finanzierung muss auch abgesichert sein,“ so der Hauseigentümer.

Bei einem ersten Gespräch vor Ort identifizieren Energieberater Markus Parac und dessen Kollegin Jasmin Borgmeier Energiesparpotenziale. So werden Interessenten nicht nur über energetische Sanierungsmöglichkeiten aufgeklärt, sondern im selben Schritt auch über Barrierefreiheit oder Einbruchschutz. Im Anschluss an die Beratung wird ein individuelles und unverbindliches Sanierungskonzept erstellt. Gleichzeitig wird in der sogenannten Hausakte aufgezeigt, welches energetische und finanzielle Einsparpotenzial durch die Maßnahmen erreicht werden könnte.

Ob und welche Maßnahmen letztendlich umgesetzt werden, entscheidet der Hauseigentümer. Das Pilotprojekt wird durch das Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierkonzepte“ mit 85 Prozent von Land und Bund gefördert.

„Die klimaeffiziente Sanierung von bestehenden Gebäuden ist ein wichtiger Bestandteil für den Klimaschutz“, weiß die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann. „Wir werden das Pilotprojekt in der Ermland-Siedlung evaluieren und dann gegebenenfalls auch auf andere Siedlungsgebiete im Stadtgebiet ausweiten“, so Böckmann weiter.

Innehalten bei Andacht

Zu einer Atempause vor dem Urlaubsbeginn in der Sommerzeit hatte die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Cloppenburg eingeladen, um den Segen für eine sichere Hinfahrt, gute Erholung und glückliche Heimkehr zu erbitten. Zelebrant Diakon und Präses Peter Sandker stellte das Fest „Herz Jesu“ in den Mittelpunkt der eucharistischen Andacht. Dieses Fest mache deutlich, dass Gott ein Herz für die Menschen habe, es sei ein Bild für die Liebe und den Geist Jesu. Es schaffe einen neuen Blick auf die Menschen.

Somit wünschte Sandker den Urlaubern Mut, das Herz bei Begegnungen mit fremden Menschen zu öffnen und ihnen vorurteilsfrei zu begegnen. Das gelte allerdings auch für alle Einheimischen. Sie sollten den hier lebenden Fremden das Herz öffnen. Bei den Fürbitten wurde Sandker von Faris (13) und Younes Abu-Ghazaleh (6) sowie von der KAB-Vorsitzenden Margret Abu-Ghazaleh unterstützt.

Erneute Zertifizierung

Die Fachklinik für Orthopädie am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg wird weiterhin als zertifiziertes Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung (EPZ max.) geführt. Das teilte das Krankenhaus in einer Pressemitteilung mit. Das Zertifikat wurde nach einem Überwachungsaudit verlängert. Damit würden der Fachklinik des Cloppenburger Krankenhauses weiterhin eine höchste Versorgungsqualität und optimal aufeinander abgestimmte Prozesse in der Patientenversorgung über alle Therapieschritte hinweg bestätigt, heißt es. Der Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie – Dr. Boris Baron von Engelhardt – freute sich mit seinem Team und Hospital-Geschäftsführer Lutz Birkemeyer über den erneuten Erfolg im Zertifizierungsprozesses.

Willkommen im Team

Das Team der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS) ist um eine Dozentin erweitert worden. Cornelia Schmedes aus Vechta ist hier seit kurzem Referentin für den Fachbereich „Soziales Lernen, Pädagogik und Familie“. Die gelernte Krankenschwester promoviert nach dem Studium der Sozialpädagogik zurzeit an der Universität Vechta zu dem Thema „Emotionale Beanspruchung von Altenpflegekräften“. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Cornelia Schmedes eine erfahrene und hoch qualifizierte Dozentin gewinnen konnten, die mit ihrer humorvollen und den Menschen zugewandten Art unser Dozententeam bereichern wird“, freut sich Dr. Martin Feltes, pädagogischer Direktor des KAS.

Cornelia Schmedes wird einen Schwerpunkt in die Stärkung der pflegenden Berufe setzen. Dazu gehört unter anderem die Organisation von Seminaren, um Menschen in helfenden und pflegenden Berufen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Vor allem Kommunikationstraining, Trauerarbeit und Konfliktberatung seien wichtige Themen in der Pflege, betont die 37-Jährige. Dabei sollen neben den Hauptberuflern auch pflegende Angehörige und Ehrenamtliche unterstützt werden.

Auch Familienarbeit gehört zu ihrem Aufgabenbereich. So möchte die Mutter von zwei Kindern Angebote für Alleinerziehende und Familienwochenenden planen. Oder Senioren auf ihrem Weg in den Ruhestand begleiten und ihnen Chancen aufzeigen. Geplant sind auch Diskussionen über ethische Grundsätze in der Pflege, das alltägliche Miteinander und generell rund um die Pflege, heißt es von der KAS.

Gutes Essen

Für die Optimierung ihrer Verpflegungsangebote wurden in diesem Jahr 24 Schulen von der Verbraucherzentrale Niedersachsen als „Schule auf EssKurs“ ausgezeichnet, darunter auch die Marienschule aus Cloppenburg, die ihren ersten Stern bekam. Die feierliche Prämierung fand nun in Hannover statt. Vera Lübke, Rita Elsner, Mensa-Leiterin Marianne Willenborg, Tanja Fritz (Kiosk), Simone Hegger-Flatken aus der Schulleitung und Irmgard Lüske nahmen die Auszeichnung freudig entgegen. Mit Unterstützung der Verbraucherzentralen konnten die Schulen ihre Verpflegung verbessern.

Die Marienschule wurde erstmals ausgezeichnet. „Der Marienschule ist es gelungen, in der Mensa und am Schulkiosk ein gut eingeführtes Angebot weiter zu optimieren“, betonte Heidrun Klaus, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale, die die Schule begleitet hatte. In Zusammenarbeit mit dem Anbieter der Mittagsverpflegung, Thomas Taphorn, wurde der Anteil regionaler Produkte ausgebaut und bei Mottowochen kulinarisch und einladend in Szene gesetzt. Die Pausengetränke standen hinsichtlich der Zuckergehalte und Zusatzstoffe im Fokus, und das Sortiment wurde in der Folge durch Getränke mit deutlich geringerem Süßeanteil aufgewertet. Auch bezügliche der Kennzeichnung der Mittagsverpflegung herrscht dank Ausweisung der Allergene mehr Klarheit.

 Ebenfalls den ersten Stern bekam die Oberschule Neuenkirchen-Vörden. Mit dem zweiten wurden das Gymnasium Antonianum Vechta und die Oberschule Emstek ausgezeichnet. Stern Nummer drei erhielt die St.-Johannes-Schule Bakum, ihren vierten die Johann-Comenius-Oberschule Cloppenburg.

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