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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kriegsgräberfürsorge: Ergebnis übertrifft Erwartungen

04.03.2016

Bösel 3483,35 Euro – diese stolze Summe konnten 43 Schüler der Oberschule Bösel für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammeln. „In zehn Jahren haben wir insgesamt 26 000 Euro gesammelt. Aber das diesjährige Ergebnis übertrifft alle vorangegangenen Sammlungen“, erklärte Gerhard Höffmann, der die Sammlung der Schüler begleitete. Als „unglaubliche Summe“ bezeichnete Marco Wingert vom Bezirksverband Weser-Ems des Volksbundes die Leistung. Dass die Schüler einen Teil ihrer Freizeit geopfert hätten, um ehrenamtlich Spenden zu sammeln, sei „fabelhaft“.

An fremden Türen geklopft und um Spenden gebeten haben die Acht- und Neuntklässler zwar schon im vergangenen Jahr – am Donnerstag gab es für die Sammler aber als Anerkennung eine Urkunde.

Großes Engagement

Über mangelndes Engagement kann sich Höffmann nicht beklagen. „Bisher haben wir immer alle 25 Sammellisten verteilen können“, sagt er. Auf den Listen stehen die Sammelrouten für das Gemeindegebiet. Auch bei den Veranstaltungen zum Volkstrauertag engagierten sich immer einige Oberschüler.

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Die Listen bekomme Höffmann direkt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Wir stellen das Programm dann in den Klassen vor und dann gehen die Finger nach oben“, erklärt Höffmann. Spätestens wenn man erkläre, dass es im Grunde Friedensarbeit sei, was der Volksbund betreibt, komme das Ganze gut an. „Die heutige Generation versteht das sehr gut.“

Die Bereitschaft ist also da, allerdings mache sich der demografische Wandel langsam bemerkbar. „Gerade in den kleineren Bauerschaften kommt es vor, dass es dort einfach keine Schüler gibt.“

Suche von Vermissten

Laut Wingert pflegt die Kriegsgräberfürsorge derzeit etwa 2,8 Millionen Gräber im In- und Ausland. „Das ist ganz schön aufwendig.“ Ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit des Bundes bestehe in der Suche von Vermissten. Das Schicksal von etwa einer Million Menschen aus dem Zweiten Weltkrieg sei noch nicht geklärt. „Wenn man sich mit den Angehörigen unterhält, wird einem schnell klar, warum das immer noch eine wichtige Arbeit ist“, sagte Wingert. Schließlich hinterließen solche Fälle Lücken in den Familiengeschichten. „Wir fühlen uns verpflichtet, da noch weiter zu suchen.“

Mit ihrer Arbeit sei der Volksbund ausgesprochen erfolgreich. Seit 1998 konnten rund 800 000 Menschen identifiziert werden. Mittlerweile bestehe das Problem eher darin, die Angehörigen zu finden.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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