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Bepflanzung: Ersatz für gefällten Klinkerbaum bereits eingegangen

21.10.2015

Barßel Die Interessengemeinschaft Klinkerbaum (IGK) hat erneut Kritik an der Ersatzbepflanzung für die 2013 gefällte, über 100 Jahre alte Blutbuche in Barßel (die NWZ  berichtete) geübt. Laut IGK ist einer der beiden Bäume auf dem Parkplatz der LzO in Barßel bereits eingegangen.

„Schon im August zeigte sich deutlich, dass ein Baum nicht überleben wird“, sagt Manfred Lorentschat, einer der Sprecher der IGK. Man habe, nachdem sich ein Bürger gemeldet habe, bewusst gewartet, um zu sehen, wie sich die Sache entwickele.

Die Mitglieder der IGK erneuerten in einer Pressemitteilung die Kritik an Investor und LzO. „Weder der Investor, Bauunternehmer Hoppmann, noch die in den Räumen residierende Bank haben ein Interesse daran, den in einer Nacht- und Nebelaktion gefällten Klinkerbaum angemessen zu ersetzen“, heißt es dort. Die IGK erkenne nach wie vor die kleinen Bäume nicht als Ersatz für die über hundertjährige Blutbuche an, die einstmals das Bild des Ortes geprägt habe. „Wir haben einen konkreten Vorschlag gemacht, wie das Äquivalent aussehen könnte,“ sagt Anke Bölts von der IGK. Die Interessengemeinschaft hatte nach Rücksprache mit Fachleuten aus dem Bereich der Baumkunde und Gartenplanung vorgeschlagen, entweder die „Amerikanische Stadtlinde“ oder den „Amberbaum“ zu setzen. Von diesen Bäumen sollte einer an der Stelle gepflanzt werden, an der die Blutbuche einst gestanden hat.

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Zusätzlich sollen nach Willen der IGK sechs weitere Bäume an markanten, repräsentativen Stellen im Ortsbereich gepflanzt werden. „Wir denken dabei zum Beispiel an den Rathausvorplatz“, meint IGK-Sprecherin Tanja Matthes.

Den Kontakt zu der Gemeinde habe die IGK jedoch bislang nicht gesucht, wie Erster Gemeinderat Michael Sope auf Nachfrage der NWZ  bestätigt. „Hier liegt nichts vor. Ich wüsste auch nicht, wo auf dem Rathausvorplatz noch Bäume gepflanzt werden sollen, hier stehen ja schon eine Menge.“ Auch beim Bauunternehmen Hoppmann habe sich von der IGK niemand gemeldet, um auf den eingegangenen Baum aufmerksam zu machen, sagt Geschäftsführer Gerald Hoppmann. „Wenn der Baum eingegangen ist, dann werden wir selbstverständlich einen neuen pflanzen“, so Hoppmann.

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