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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Erste Router für freies Netz stehen

12.11.2016

Garrel Freier W-Lan-Zugang nicht nur an der Hauptstraße, sondern weit darüber hinaus – dieses Bestreben der Jungen Union und des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Garrel ist am Donnerstagabend ein gutes Stück voran gekommen. Eingeladen worden waren Mitglieder des Freifunk Nordwest, mit deren Hilfe das Netz in Garrel aufgebaut werden soll.

Tatsächlich ist der Anfang schon gemacht, denn einige Router sind bereits installiert und erlauben bereits kostenlosen Zugang zum Freifunk-Netz. So etwa bei Alexander Looschen (T-Punkt) an der Hauptstraße, dessen Router bereits seit fast einem Jahr läuft und der das nebenstehende Eiscafé sowie den Parkplatz davor abdeckt. „Das Interesse einiger ist da“, berichtet HGV-Vorsitzender Michael Wendeln, der sich auch über die Beteiligung von Mitgliedern des Garreler Gemeinderats an der Informationssitzung freute. Auch von dieser Seite könnte es eine Unterstützung geben. Ein entsprechender Antrag der Jungen Union sei auch schon in der CDU-Fraktion behandelt worden, berichtete Marcel Breckweg von der Jungen Union. Das Interesse, ein kostenloses Netz in Garrel aufzubauen, sei groß.

Unterstützung hatte auch schon die katholische Kirchengemeinde zugesagt, die an kircheneigenen Gebäuden die Installation der Router erlauben möchte. Welche Gebäude konkret dafür in Frage kommen, darüber müsse noch gesprochen werden, sagte Michael Wendeln.

Eike Baran und Simon Kurka von der Initiative Freifunk Nordwest informierten am Donnerstagabend in der Bürgerklause über die Funktionsweise und technische Details. Demnach wird durch speziell konfigurierte Router ein flächendeckendes W-Lan-Netz aufgebaut werden. Alexander Looschen hatte sich bereit erklärt, die Konfiguration zu übernehmen. Die Kosten für einen einfachen Router: rund 20 Euro. Aber nicht jeder Router muss eine Internet-Verbindung herstellen, einer genügt. Die Router verbinden sich miteinander, wenn sie in Sichtweite sind und decken so einen Bereich ab.

Im gesamten Nordwesten ist Freifunk bereits aktiv. Auf die Fahnen geschrieben haben sie sich, jedem den unbegrenzten Zugang zum Netz zu ermöglichen. Die Daten würden nicht ausgewertet oder gespeichert. Das Netz kann anonym genutzt werden. Gleichwohl bestehe kein Risiko für diejenigen, die einen Router bei sich aufstellen. Bei ihnen würden die Daten nur wie durch einen Tunnel durchgeleitet. Ins Internet gehen die Daten erst bei Freifunk – insofern ist der Absender eben auch Freifunk.

Der Nutzer kann sich ohne Zugangsdaten ins W-Lan einwählen, sobald die Verbindung in seinem Smartphone oder Tablet als nordwest-freifunk.net angezeigt wird.

Wer sich beim Freifunk beteiligen und einen Router aufstellen möchte, kann sich an Michael Wendeln, Marcel Breckweg oder Alexander Looschen wenden.

Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901

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