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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Erstmals Frau in Führungsriege

05.04.2016

Scharrel „Der Platz hier im Saal des Gasthauses Deddens wird von Jahr zu Jahr enger“, stellte Hegeringleiter Dr. Heinrich Norrenbrock auf der Frühjahrsversammlung fest. Mit Dirk Griep, Martin Hempen, Franz und Ludger Osterwick, Andre Theilmann und Günther Lüken wurden sechs Jäger neu in den Hegering aufgenommen. Nach einem Austritt verzeichnet er rund 100 Mitglieder.

Der Hauptvorstand mit Hegeringleiter Norrenbrock, Stellvertreter Werner Fuhler, Neuscharrel, Schatzmeister Friedrich Sadelfeld und Schriftführer Siegfried Seling wurde bestätigt. Im Amt bestätigt wurde auch Schießobmann Hendrik Schrand, Hundeobmann Hermann Fugel und der Obmann für den Naturschutz, Eberhard Michler. Bläserobmann Willehard Dumstorff kandidierte nicht wieder. Nachfolger wurde Guido Hinrichs. Willehard wurde für sein zehnjähriges Wirken als Bläserobmann geehrt. Für Stephan Schrand, Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit, wurde Janine Hanekamp gewählt. Mit ihr zog erstmals eine Frau in die Führungsriege ein. Kassenprüfer sind Tobias Folkens und Stefan Alberding. Geehrt wurden einige Mitglieder für ihre langjährige Treue: Heinrich Wahl und Heinrich Dröge (beide 40 Jahre dabei) sowie Otto Hibben (50 Jahre).

Ausführlich berichtete Norrenbrock über den Schießstandbau Ahlhorner Heide. Rund 1,1 Millionen Euro des Investitionsvolumens sollen von den Jägerschaften der Kreise Cloppenburg und Vechta aufgebracht werden. „Das bedeutet für jeden Jäger bis zu 250 Euro“ betonte Norrenbrock, der die Schmerzgrenze damit als erreicht sieht. Dennoch empfinde er ein jagdliches Ausbildungszentrum als notwendig, da die Jäger immer stärkere Rechtsvorschriften treffen würden und sie künftig jährlich den Schießnachweis erbringen müssten. Mehrheitlich wurde dafür gestimmt, jährlich für vier Jahre einen Sonderbeitrag von 50 Euro einzuziehen. Sofern mehr als 200 Euro pro Mitglied gezahlt werden müssen, soll der überschreitende Betrag aus der Vereinskasse genommen werden.

Im Bereich Munition sagte Norrenbrock, dass bei der Jagd auf Wasserwild bleifreie Schrote zu verwenden seien. Als immer noch nicht geklärt bezeichnete er die Rückgangsursachen beim Fasan. Zu den Verjüngungsmaßnahmen der Gemeinde an den Windschutzstreifen betonte er, dass die Maßnahmen, die viele Jahre vernachlässigt worden seien, den Hegeringleitern vorgestellt worden seien.

Trotz hoher Ausgaben verwies Schatzmeister Friedrich Sadelfeld auf eine gesunde Kassenlage. Den Streckenbericht trug Norrenbrock vor. Geschossen wurden 152 Stück Rehwild (Vorjahr 138), drei Stück Schwarzwild (0), 70 Hasen (85), 96 (69) Kaninchen, 85 (61) Füchse, 14 (zwölf) Steinmarder, fünf Baummarder, zwei Iltisse, vier Hermeline, ein Dachs, 31 (acht) Nutria, 91 (114) Fasane, 564 (661) Ringeltauben, 70 (55) Gänse, 140 (189) Stockenten, 17 (15) Waldschnepfen, 173 (151) Rabenkrähen , 78 (44) Elstern, 11 (neun) Nilgänse und 20 (sieben) Komorane.

Beim Hegeringschießen wurde Stefan Niehüser Hegeringmeister. Bei den Kreismeisterschaften belegte Johannes Sieger in der Altersklasse Platz zwei, Hendrik Schrand in der A-Mannschaft Platz eins. Die Bläsergruppe mit 16 Bläsern konnte zwei Bläser hinzugewinnen.

Am Ende referierte Franz von der Heide über die Rehwildbewirtschaftung und informierte über die ausgestellten Gehörne.

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