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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Süßigkeiten gibt es vom Nikolaus

03.12.2019

Essen „Super gelaufen !“ Die Lichternacht des Handels- und Gewerbevereins Essen verzeichnete in diesem Jahr einen Rekordbesuch. Entsprechend zufriedene Gesichter gab es beim Vorstand des HGV und den Essener Geschäftsleuten. Die Vorstandsmitglieder, namentlich Ina Brengelmann, Andrea Freese, Dr. Matthias Siegel, Dorothee Anneken und Marco Imholte hatten die Veranstaltung sehr gut vorbereitet. Entlang der Einkaufsmeile verwandelten Windlichter vor den Geschäften, die beleuchteten Tannenbäume, die von den Mitarbeitern des Bauhofes aufgestellt wurden, und die Weihnachtssterne an den Straßenlaternen, den Ort in ein vorweihnachtliches Lichtermeer. Dazu kamen die festlich dekorierten Fenster der Geschäfte, die mit attraktiven Angeboten und großen Preisnachlässen die Besucher anlockten und so viele Schnäppchen bereithielten.

Und die trafen offensichtlich den Geschmack der Käufer, darunter auch viele von außerhalb der Gemeinde. Auch die Geschäftsinhaber im nördlichen Teil der Langen Straße berichteten von einem sehr guten Besuch. Hier hatte die Gemeinde die neu angepflanzten Bäume beleuchtet, die die umgebaute Straße in besonderen Licht erstrahlen ließ. Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Vortrag von Friedrich Hillen im Sitzungssaal des Rathauses über die Funktionsweise einer Dampfmaschine und die Geschichte dieser Technik die bis in das 19. Jahrhundert zurück geht. Gespannt verfolgten nicht nur die Kinder, wie sich nach dem Erhitzen des Wassers durch den Dampf das Schwungrad in Bewegung setzte und angebrachte Geräte betrieb, auch die Erwachsenen waren fasziniert.

Der Höhepunkt für die jüngsten Gäste war aber einmal mehr Besuch des Nikolaus mit seinen Engeln, die von der Freiwilligen Feuerwehr Essen in einem Fackelzug durch den Ort zum Rathaus geleitet wurden. Kutschiert wurde der heilige Mann von Ludger Richter. Am Rathaus angekommen, gab es kaum ein Durchkommen. Während der heilige Mann sich mühsam seinen Weg durch die Menschenmenge vor dem festlich beleuchteten Rathaus bahnte, verteilten seine Engel Süßigkeiten an die annähernd 500 Kinder. Nur gut, dass der heilige Mann so groß war und wie ein Fels in der Brandung aus der Menge herausragte. Bei dem Gedränge war Standfestigkeit erforderlich.

Besonders bei den Neubürgern mit ihren Kindern war der Nikolaus gefragt und wurde so zur meist fotografierten und gefilmten Person auf der Lichternacht. Natürlich gebe es in Essen nur brave Kinder, so der heilige Mann auf die Frage von Friedrich Hillen, was kräftiges, zustimmendes Nicken beim Nachwuchs auslöste. Als Dank gab für die Kinder eine süße Tüte, die von den Vorstandsmitgliedern des Handels- und Gewerbevereins verteilt wurden. Mit stimmungsvoller Musik begleitet das Senioren-BLO vom Balkon des Rathauses die Nikolausaktion.

Für die jüngsten Besucher waren die auf dem Marktplatz aufgebauten selbsthergestellten Spiele von Josef Ostermann aus Cloppenburg ein weiterer Anziehungspunkt. Für eine Bereicherung der Lichternacht sorgten, wie in den vergangenen Jahren, die ortsansässigen Vereine mit verschiedenen Aktionen. Brasilianisches Flair verbreitete der Auftritt der Samba-Gruppe „Landaya“ aus Badbergen mit heißen Rhythmen, die die Zuhörer zum Tanzen animierten. Immer wieder erstaunlich sind die ideenreichen handwerklichen Arbeiten verschiedener einheimischer Künstler, die auf ein großes Interesse stießen, so im Heimathaus Brands Scheune oder im Seniorenservicebüro.

Der Innenhof des Heimathauses war zeitweise dermaßen gefüllt, dass auch hier die Besucher sich nur mühsam einen Weg in das Heimathaus bahnen konnten. Bei der kalten und trockenen Witterung mundeten die vom Gemischten Chor angebotenen gebrannten Mandeln und der Glühwein offensichtlich besonders gut. Drinnen wurde vom Heimatverein, neben heimischer Literatur, traditionell Schwarzbier angeboten und der Fischereiverein verwöhnte die Besucher mit Fischspezialitäten.

Zu einem beliebten Fotomotiv wurde die vom HGV aufgebaute Krippe mit lebensgroßen Figuren auf dem Gelände des Richthofes. Wer ein wenig verschnaufen und dem Trubel entrinnen wollte, fand in der St. Bartholomäus Pfarrkirche bei meditativer Musik und stimmungsvoller Beleuchtung dazu Gelegenheit. Nach fünf Stunden fand die Veranstaltung, die für fast alle Altersklassen Unterhaltung bot, mit einem gemütlichen Beisammensein ihr Ende.

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