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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Unterbringung: Flüchtlinge in Niels-Stensen-Hof

26.02.2016

Timmerlage Ab April wird der Niels-Stensen-Hof in Timmerlage zur Unterkunft für unbegleitete minderjährige ausländische Kinder und Jugendliche. Dem Landkreis Cloppenburg, der sich als Jugendhilfeträger um die Unterbringung und Betreuung der jungen Flüchtlinge kümmert, stehen damit zukünftig 20 bis 24 weitere Plätze zur Verfügung, um die ankommenden Jugendlichen, die ohne Eltern unterwegs sind, zu versorgen.

„Angesichts der unverändert steigenden Zahl an unbegleiteten Minderjährigen, die uns zugewiesen werden, sind wir froh, eine weitere Liegenschaft gefunden zu haben, mit der wir den Standards der Jugendhilfe gerecht werden können,“ erklärte der Erste Kreisrat Ludger Frische.

Der Niels-Stensen-Hof wird derzeit vom Eigentümer und Vermieter, Ludger Möller, für die zukünftige Nutzung hergerichtet. Betreiber der Unterkunft wird das Caritas-Sozialwerk (CSW) sein. „Die Umbaumaßnahmen schreiten gut voran, so dass ich zuversichtlich bin, dass im April ein Einzug der ersten Flüchtlinge möglich sein wird“, sagt Möller. Auch Michael Kramer, Bürgermeister der Gemeinde Lastrup, in dessen örtlichem Zuständigkeitsbereich der Niels-Stensen-Hof liegt, begrüßt die neue Nutzung der bisher leerstehenden Gebäude. „Wir werden den Landkreis und das Caritas-Sozialwerk bei der Betreuung der Jugendlichen so gut wie möglich unterstützen“, sicherte Kramer zu.

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Franz-Josef Osterkamp, Vorstand des CSW, machte deutlich, worauf es ankommt: „Die jungen Flüchtlinge benötigen eine besondere intensive Betreuung, um die Flucht und das Zurücklassen der Familienangehörigen verarbeiten zu können. Wir werden uns daher rund um die Uhr um sie kümmern. Das CSW kann hierzu auf seine Erfahrungen in der Wohngruppenarbeit und das Netzwerk der Migrationsdienste zurückgreifen.“

Im Landkreis Cloppenburg leben derzeit 109 unbegleitete Minderjährige, von denen 39 in Gastfamilien vermittelt werden konnten, 15 leben bei Verwandten. Alle anderen sind in Wohngruppen oder ambulant versorgt.

Die bisherige Entwicklung zeigt, dass auch künftig weitere junge Flüchtlinge aufzunehmen sein werden. Besonders hilfreich ist hier das große Engagement derer, die als Gasteltern fungieren. Wer eine solche Aufgabe übernehmen möchte, kann sich beim Pflegekinderdienst des Landkreises Cloppenburg, Mechthild Penning, Tel. 04471/ 15314, E-Mail m.penning @lkclp.de, oder Aloys Hilgefort, Tel. 04471/15520, hilgefort@lkclp.de, beraten lassen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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