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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Werkhaus Pancratz: Förderung sichert Renovierungsarbeiten

09.04.2016

Friesoythe Der gemeinnützige Verein „Werkhaus Pancratz“ kann sich über Fördergelder in Höhe von 30 000 Euro für die Einrichtung einer Gästewohnung im Obergeschoss des Werkhauses in Friesoythe freuen. Damit kann auch der letzte große Bauabschnitt im ansonsten instandgesetzten ehemaligen Handwerkerhaus realisiert werden. Jeweils 10 000 Euro kommen von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Stiftung „Kunst und Kultur“ der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 50 000 Euro.

Die Pläne wurden am Freitag von Kerstin Kramer (1. Vorsitzende des Vereins „Werkhaus Pancratz“) und Michael Kleimann (Vorstand) vorgestellt. Vor Ort waren von der Stadt Friesoythe, die Eigentümer des Werkhauses ist, Bürgermeister Sven Stratmann und Annegret Brunemund-Rumker (Fachbereichsleiterin Ordnungs- und Leistungsverwaltung) sowie als Stiftungsvertreter Frank Schwerter (Kulturstiftung Öffentliche Versicherungen Oldenburg), Udo Unger (Geschäftsführer Kulturstiftung LzO) und Joachim Stuke, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Friesoythe.

Die Wohnung soll an Gäste der Stadt oder andere Institutionen, die unter dem Thema Handwerk nach Friesoythe kommen, vermietet werden. „Wir haben jetzt schon Anfragen“, sagte Kramer. So habe Stadtschmied Alfred Bullermann öfter Schmiedegäste aus dem Ausland bei sich, die für eine längere Zeit bei ihm arbeiten. Auch diese könnten in der Wohnung verweilen. Der Verein möchte nur eine geringe Miete erheben. „Diese Einnahmen werden zusammen mit den Mieteinnahmen der im Erdgeschoss angesiedelten Handwerkerbetriebe den Erhalt des Hauses weiterhin sichern und stellen einen wichtigen Anteil für die Finanzierung unseres Vereins dar“, so Kramer.

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Eingerichtet werden sollen ein Badezimmer, eine Küche, ein Wohn- und Esszimmer sowie ein Schlafzimmer. Das Wohnzimmer soll eine historische Farbgebung bekommen in Anlehnung an die Bestandsfarben. Die Farbgebung wird mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Cloppenburg abgestimmt. Zudem sollen an einigen Stellen „Fenster aus der Vergangenheit“ geschaffen werden (unbehandelte Farbflächen, die in ihrem heute sichtbaren Zustand erhalten bleiben). Die Wohnung soll nach Möglichkeit mit alten Möbeln aus dem Werkhaus bestückt werden.

Kramer dankte den Förderern für ihre Unterstützung. „Das ist eine sehr, sehr gute Idee und auch eine Belebung der Stadt“, sagte Stratmann.

Auch kleinere Projekt stehen an, für die noch Gelder benötigt werden, wie für den Einbau von Vitrinen zur Präsentation der Familiengeschichte der Pancratz’ oder die weitere Aufarbeitung und Ersatzbeschaffung von Möbeln und Leuchten.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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