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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

Brand In Ganderkesee
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Bäderpapst“ macht sich ans Werk

11.07.2019

Friesoythe Könnte es für die Sauna im Aquaferrum doch noch eine Zukunft geben? Und zwar in Kooperation mit dem Olantis in Oldenburg? Solch ein Gerücht zumindest grassiert in Friesoythe und lässt die Saunafans aufhorchen.

Also fragte die NWZ schnell mal nach bei einer Person, die es wissen muss: Heidrun Hamjediers. Sie ist ja nicht nur Erste Stadträtin, sondern auch Geschäftsführerin der Wirtschaftsbetriebe Stadt Friesoythe GmbH (Wibef), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Friesoythe, über die das Aquaferrum wirtschaftlich abgewickelt wird.

„An diesem Gerücht ist überhaupt nichts dran“, sagte Hamjediers. Man habe auch nie darüber nachgedacht, denn sie frage sich, was das denn hätte bringen sollen?

Damit ist das Thema Sauna aber nicht einfach vom Tisch. Im Gegenteil. Die Wibef hat aktuell die Firma con.pro GmbH Kommunalberatung aus Nürnberg damit beauftragt, das gesamte Aquaferrum genau unter die Lupe zu nehmen. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Klaus Batz, gilt in Deutschland laut Hamjediers als „Bäderpapst“. Es handele sich um eine renommierte Firma mit viel Erfahrung und die „wird auf keinen Fall ein Gefälligkeitsgutachten erstellen“, so die Wibef-Geschäftsführerin.

Alle Aspekte des Schwimmbades inklusive der Sauna sollen untersucht werden. Das gilt auch für das Zahlenwerk, denn das Bad verursacht für den Steuerzahler jährlich Kosten von mehreren 100 000 Euro. „Das Gutachten wird uns die Chance geben, zu schauen, in welche Richtung wir uns mit dem gesamten Aquaferrum entwickeln wollen“, so Hamjediers. Sie erwartet Antworten auf die Fragen „Was macht Sinn?“ und „Wovon sollten wir die Finger lassen?“.

Die Sauna wurde im Februar 2018 stillgelegt, könnte aber jederzeit wieder in Betrieb genommen werden. Denn entgegen der ersten Pläne ist die Saunaanlage bis auf das Mobiliar noch nicht verkauft worden. Seit der Schließung habe man aber feststellen können, sagte Hamjediers, dass der Stromverbrauch der Sauna deutlich höher gelegen habe, als angenommen.

Geschlossen wurde die Sauna vor allem deswegen, weil sie hohe Kosten verursacht hatte und nur durch Zuschüsse seitens der Stadt, also durch Steuergelder, gehalten werden konnte. Doch diese Zuschüsse sind auf Dauer EU-rechtlich nicht zulässig, da sie den freien Wettbewerb verzerren.

Die Ergebnisse der Untersuchung der Kommunalberatung werden im Herbst erwartet. Dann wird man sehen, wie es mit dem Aquaferrum weitergehen könnte. Und ob es tatsächlich noch einen Hauch einer Chance für die Sauna gibt.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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