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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

In zwei Wochen rücken die Bagger an

04.09.2019

Friesoythe Die Bauarbeiten auf der Burgwiese in Friesoythe sollen in zwei Wochen beginnen. Das sagt Josef Böckmann vom zuständigen Bauunternehmen Matthäi aus Westerstede. Er ist verantwortlicher Polier auf der Baustelle und weiß um die Herausforderungen auf dem Gelände, das nach dem Zweiten Weltkrieg als Müllhalde genutzt und später zugeschüttet wurde. Es wird sogar vermutet, dass dort auch eine Bombe vergraben worden ist.

„Der Kampfmittelräumdienst und der Umweltschutz Nord begleiten die Bauarbeiten und überwachen alles“, sagt Böckmann. Zunächst einmal müssen sie grünes Licht für den Bau einer Spundwand an der Soeste bekommen. Diese ist notwendig, damit kein Wasser von der Soeste auf das Gelände dringen kann.

Proben werden ausgewertet

Am Dienstag hat der Umweltschutz Nord erste Proben vom Boden genommen. Zudem wurde das komplette Gelände eingezäunt. Die Proben werden nun ausgewertet. Danach könnten – sofern alles gut ist – die Baggerarbeiten beginnen. Dabei müssen seine Arbeiter aufgrund der vermuteten Bombe jedoch vorsichtiger sein als sonst: „Der Kampfmittelräumdienst probiert alles, um die Bombe im Vorfeld festzustellen. Wenn irgendwo etwas vermutet wird, müssen wir dies zunächst freilegen“, erklärt Böckmann.

Problem ist, dass sich die Bombe mit einem Metalldetektor nicht so einfach orten lassen würde – im damals entsorgten Hausmüll befindet sich ebenfalls viel Metallschrott. Böckmann ist jedoch nicht beunruhigt: „Der Räumdienst hat auch andere Methoden, um dies festzustellen.“

Bauarbeiten Ende Oktober abgeschlossen

Demnächst soll erst einmal eine Baustraße mit Eisenplatten hergestellt werden. Böckmann schätzt, dass die Bauarbeiten bei normalem Verlauf Ende Oktober abgeschlossen sein werden: „Einen Zeitplan kann ich im Moment jedoch ganz schlecht nennen, da ich nicht weiß, was sich noch alles im Boden befindet. Sollte es wirklich eine Bombe geben, würde sich natürlich alles verzögern.“

Es wird vermutet, dass sich ein bis zwei Meter unter der Grasnarbe rund 3200 Tonnen Unrat befinden. Die Sanierung wird rund 530 000 Euro kosten. Der Stadt steht eine Fördersumme von 344 500 Euro zur Verfügung, den Rest muss die Kommune aufbringen.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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