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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Zentraler Standort für Rettungsdienste denkbar

28.02.2019

Friesoythe Die Friesoyther DLRG-Station am Koppelweg ist veraltet und platzt längst aus allen Nähten. Das Gebäude der Friesoyther Feuerwehr an der Sedelsberger Straße stößt an Kapazitätsgrenzen. Die DRK-Bereitschaft – ebenfalls an der Sedelsberger Straße – braucht deutlich mehr Platz. Drei Hilfsdienste, ein Problem. Ein Platzproblem.

Es muss also eine Lösung gefunden werden. Im Hintergrund war immer mal wieder die Rede davon, dass das Gelände der Straßenmeisterei an der Sedelsberger Straße in Frage kommen könnte, um dort DLRG, DRK und Feuerwehr zentral an einem Standort zusammenzufassen. Auslöser dieser Idee war die Ankündigung des Landes Niedersachsen, am C-Port einen ganz neuen Standort für die Straßenmeisterei zu errichten.

Eine Nachfrage unserer Zeitung bei Bürgermeister Sven Stratmann ergab ganz aktuell, dass dieses Thema auf der Verwaltungsausschusssitzung am Mittwochabend besprochen wurde. Stratmann habe nämlich bei der Niedersächsischen Liegenschaftsverwaltung offiziell Interesse an diesem Gelände bekundet. „Diese Fläche hat durchaus seinen Reiz“, sagte der Bürgermeister. Das Grundstück sei groß, habe eine zentrale Lage und eventuell das ein oder andere Bestandsgebäude, das weiter genutzt werden könnte. „Das sind erst einmal nur Gedankenspiele, aber wir müssen frühzeitig Pflöcke einschlagen“, so der Verwaltungschef.

Umzug nicht vor 2014

Allerdings wird die Straßenmeisterei nicht vor 2024 umziehen. Mit Bau- und Umbaumaßnahmen wäre es daher realistisch, dass man erst 2025 tätig werden könnte. „Aber so hätten wir noch jede Menge Zeit, um mit allen Beteiligten zu schauen, ob das Gelände überhaupt passt. Wenn ja, könnten wir uns gemeinsam etwas Langfristiges überlegen“, sagte Stratmann. Die Verwaltung könne dann eine Planung entwerfen, die den politischen Gremien vielleicht in rund anderthalb Jahren vorgelegt werden könnte, schätzt er.

Er wisse, dass das insgesamt eine lange Zeit sei und im Moment nicht wirklich weiter helfe. „Eine kurzfristige Lösung sehe ich aber nicht.“ Gleichzeitig brachte er aber eine zweite Variante ins Spiel. Und zwar ein ganz neuer Standort am Rande der Stadt, an dem die drei Einrichtungen in Neubauten untergebracht werden könnten. Ähnlich wie die Polizei diesen Schritt mit dem Bau des neuen Kommissariates gemacht habe. Stratmann: „Dass etwas passieren muss, ist klar. Am Ende müssen wir schauen, was die günstigste und somit wirtschaftlichste Option ist.“

Und vielleicht könne sich kurzfristig ja doch noch etwas ergeben, wodurch die Platznot zumindest etwas gelindert werden könne. Denn es ist wohl so, dass nicht mehr alle Flüchtlingsunterkünfte benötigt werden und deshalb Liegenschaften aufgegeben werden sollen.

Da kommt der ehemalige Bauhof direkt neben der DRK-Bereitschaft ins Spiel. DRK und DLRG haben schon länger ein Auge auf das Gebäude geworfen. Doch dann mussten die Räumlichkeiten genutzt werden, um Flüchtlinge unterzubringen. Sollte es als Unterkunft nicht mehr benötigt werden, gebe es dort zumindest eine räumliche Option.

Weiteres Planspiel

Das Planspiel des Bürgermeisters geht aber noch weiter. Sollte für die Feuerwehr ein neuer Standort gefunden werden, sei für ihn denkbar, dieses Gelände dem Friedhof als parkähnliche Anlage zuzuschreiben. „Dann hätten wir auf sehr lange Sicht keine Probleme mit dem Angebot an Grabstellen“, so Stratmann.

Aber hier gibt es ein Problem. Und das heißt Bahntrasse. Denn nach wie vor durchzieht eine Linie die Stadt Friesoythe. Diese führt vom Bahnhof am Grünen Hof über den Europaplatz und hinter der Feuerwehr und der Straßenmeisterei entlang und reicht über einen Radweg bis zum C-Port. Diese Trasse ist nach wie vor als Bahnverbindung gewidmet und darf nicht überbaut werden. Diese Option wurde damals offen gehalten, um im Bedarfsfall den C-Port ans Schienennetz anzubinden. „Eine Bahnlinie durch die Innenstadt macht überhaupt keinen Sinn und sollte es erst gar nicht geben. Das verbaut uns doch alle Entwicklungsmöglichkeiten“, sagte Bürgermeister Stratmann. Falls überhaupt mal eine Bahnverbindung benötigt werde, „dann doch bitte auf einer anderen Trasse“. Die logische Folge wäre aus seiner Sicht die Entwidmung der Bahntrasse.

Zunächst gelte es aber, das Platzproblem der Rettungskräfte zu lösen. Nachdem der Verwaltungsausschuss informiert worden sei, wolle der Bürgermeister jetzt das Gespräch mit den Verantwortlichen von Feuerwehr, DRK und DLRG suchen. Auch ein Gespräch mit dem Liegenschaftsamt stehe in nächster Zeit an.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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