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Aktualisiert vor 25 Minuten.

Prof. Dr. Uwe Meiners
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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Walnüsse statt Avocado

14.05.2019

Friesoythe Superfood – damit werden meist Lebensmittel betitelt, die einen hohen Nährstoffgehalt haben. Der Begriff ist allerdings nicht geschützt. „Eigentlich ist jedes natürliche Lebensmittel ein Superfood“, sagt Nina Schumacher-Veseli. Die 41-jährige Friesoytherin ist Ernährungsberaterin.

In sogenanntem Superfood stecken oft viele Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sind allerdings auch in anderem Obst, Gemüse und pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Das Schlagwort werde vor allem aus Marketinggründen verwendet, denn solche Lebensmittel können oft teuer verkauft werden. Dieses Geld fließe jedoch nicht an die Menschen, die das Essen anbauen, sondern an die Vertreiber und den Handel. Für viele dieser meist exotischen Nahrungsmittel gibt es heimische Alternativen.

Chia-Samen

Chia-Samen gelten meist „aufgrund von zwei, drei Inhaltsstoffen“ als Superfood, erklärt Schumacher-Veseli. Zum einen sind sie sehr ballaststoffreich, zum anderen enthalten sie jede Menge Omega-3-Fettsäuren.

Eine nicht nur heimische, sondern auch günstige Alternative sind Leinsamen. Auch diese sind ballaststoffreich und haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

Avocado

Avocados enthalten viele ungesättigte Fette. Seit einigen Jahren hat die Frucht jedoch einen zunehmend schlechten Ruf, aufgrund des hohen Wasserverbrauchs beim Anbau. Das sei grundsätzlich richtig, sagt Schumacher-Veseli – doch auch bei der Herstellung von zum Beispiel Schweinefleisch werde viel Wasser verbraucht.

Fünf am Tag

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Tag mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen (drei Portionen Gemüse, zwei Portionen Obst). Das Maß für eine Portion ist die eigene Hand. Die Farben von Obst und Gemüse sollten sich dabei an der Ampel orientieren: Eine Portion rot, eine gelb, eine grün. Die anderen kann man sich aussuchen.

Wichtig wäre, dass es beim Avocadoanbau, wie seit einiger Zeit zum Beispiel beim Anbau von Quinoa, Förderprogramme gebe. Doch noch gebe es viele Missstände.

„Eine schöne Alternative sind Nüsse, vor allem Walnüsse“, erklärt die Expertin.

Goji-Beeren

„Die Goji-Beeren sind schon wieder auf dem Rückzug“ und nicht mehr so beliebt, wie vor einigen Jahren. Das Problem: „Hier gibt es sie nur getrocknet.“ Getrocknete Früchte enthalten aufgrund der fehlenden Flüssigkeit jedoch eine hohe Konzentration an Fruchtzucker. Zudem übersteht Vitamin C den Trocknungsvorgang nicht.

Schwarze Johannisbeeren sind jedoch eine gute Alternative. Sie enthalten nicht nur jede Menge Vitamin C, sonder auch „unwahrscheinlich viele Ballaststoffe“.

Quinoa

Für den Quinoaanbau gibt es seit rund zehn bis 15 Jahren Förderprogramme. „Das ist eine Pflanze, die nicht viel braucht.“ Quinoa wächst in den Anden und gehörte dort seit Jahrtausenden zum Speiseplan. Seit Mitte der 90er wird es als Superfood verkauft, Nachfrage und Preise stiegen. „Die Menschen vor Ort konnten sich das nicht mehr leisten.“ Quinoa ist, wie zum Beispiel auch Buchweizen, ein Pseudogetreide und daher für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.

Eine – ebenfalls glutenfreie – Alternative ist Hafer. „Hafer hat einen bombastischen Eiweißgehalt, wie fast alle pflanzlichen Lebensmittel.“ Menschen mit Zöliakie müssen dabei vor allem darauf achten, ob der Hafer in einem Betrieb verarbeitet wurde, in dem auch Getreide verarbeitet wird.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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