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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Historie: Geschichtsliebhaber staunen über die alte Post

14.03.2019

Friesoythe Zum ersten Mal war der Heimatbund Oldenburger Münsterland am Mittwochnachmittag mit 25 Mitgliedern im Postmuseum in Friesoythe. Nicht nur alte Briefwagen, Poststempel und Telefone aus Großmutters Zeit brachten die Besucher zum Staunen. Die Postkutsche stand an diesem Tag im Mittelpunkt – und die war nicht nur für die Postzustellung wichtig, wie die Geschichtsliebhaber zunächst in einem Vortrag durch Museumsleiter Wolfgang Letzel erfahren sollten. Anschließend führte er die Männer und Frauen durch die Ausstellung sowie durch die Sonderausstellung „Die Postkutsche in Wirtschaft und Kunst“.

Darin berichtete er, dass die Postkutsche auch der Wirtschaft diente. Unternehmen nutzten das Gefährt für ihre Werbung. Auch als Motiv auf Produkten wurde es häufig verwendet. In Filmen – besonders im Western – wurde die Postkutsche in die Handlung integriert. Zahlreiche Künstler nahmen die Postkutsche in ihre Malerei auf. Mit diesem Hintergrundwissen gewannen schließlich Comichefte von Lucky Luke, Vasen, Parfümflaschen und Gemälde in der Ausstellung an Bedeutung für die Heimatbundmitglieder.

Viele Ausstellungsstücke regten zu Gesprächen an, und es wurden jede Menge Fragen gestellt. „Wie kam ein Brief von Garrel nach Amerika?“, zum Beispiel. Üblicherweise, so der Experte Letzel, sei das über Cloppenburg gegangen, weiter nach Bremen oder Hamburg und dann nach Übersee. Oder: Wie viele Pferde die Friesoyther Postkutsche gehabt hätte, wollte einer wissen. Auch dazu hatte Letzel eine Antwort parat: „Üblicherweise zwei, für längere Strecken aber vier.“ Die Postkutsche sei im 18. Jahrhundert gekommen, zu Ende war die Ära in Friesoythe 1906, als die Eisenbahn kam.

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Die Postkutsche diente auch dem Personenverkehr. Ein Heimatfreund erinnerte sich noch an eine Fahrt mit der Postkutsche nach Österreich. „Die fuhren nicht nach Plan“, erzählte er, „und irgendwann wurde auch mal eine Pause eingelegt.“ Es war nicht nur ein Nachmittag der Information, sondern vor allem des Austausches.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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