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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Burgwiese vor ungewisser Zukunft

19.01.2019

Friesoythe Tief unter der Grasnarbe der Burgwiese soll eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vergraben liegen. Diese Nachricht schlug am 31. Mai 2018 ein wie eine Bombe. Nicht zuletzt, weil auf dem Gelände an der Thüler Straße zwei Tage später ein großes Reitturnier stattfinden sollte und der Reit- und Fahrverein schon alles aufgebaut hatte. Ein Zeitzeuge will sich daran erinnert haben, solch eine Bombe vor rund 70 Jahren von der zerstörten Innenstadt auf der damaligen Deponie entsorgt zu haben. Die Stadt Friesoythe reagierte und sperrte den Platz, den vor allem der Verein Hansa Friesoythe als Trainingsplatz nutzt.

Die Sperrung hält bis heute an. Und es wird auch wohl noch dauern, bis die Absperrungen wieder abgebaut werden. Die Bombe ist aber nicht das einzige Problem. Das Gelände wurde nämlich viele Jahre als Mülldeponie genutzt. Und es befinden sich noch zig Tonnen Altlasten unter der Erde. Außerdem könnte es sein, dass im vorderen Bereich der Burgwiese die neue städtische Kindertagesstätte gebaut werden könnte. Eine politische Entscheidung steht hier aber noch aus.

Wie geht es nun aber weiter mit dem Gelände? „Solange wir keine Förderzusage durch die ,NBank’ haben, passiert erst einmal gar nichts“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann auf Anfrage der NWZ. Denn die Sanierung des Geländes ist mit rund 600 000 Euro ein sehr kostspieliges Projekt. Sollte die Maßnahme gefördert werden, könne man mit einer Summe rechnen, die etwa die Hälfte der Summe decken würde. „Sobald es die Zusage gibt, kann es aber sofort losgehen“, so der Bürgermeister. Das Ingenieurbüro, dass die Sanierung begleiten wird, stünde bereit. Vermutlich werde auch der Kampfmittelräumdienst die Sanierung und die eventuellen Erdarbeiten für die Kita begleiten müssen.

Sollte es ein politisches Votum dafür geben, auf dem Gelände die Kita zu bauen, so könnten bei Maßnahmen parallel laufen, da Untersuchungen ergeben hätten, dass sich die Altlasten im hinteren Bereich der Burgwiese befinden würden. Stratmann: „Kita-Bau und Sanierung schließen sich nicht aus.“

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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