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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Stadt sucht Standort für Baum

02.12.2017

Friesoythe In der Eisenstadt Friesoythe ist am vergangenen Donnerstag der Schmiedegildetag gefeiert worden. Den Gildetag nahm die Stadt in diesem Jahr zum Anlass, um an die längst vergangene Tradition des Schmiedens zu erinnern.

Die Geschichte der Stadt Friesoythe ist eng mit den Schmieden verbunden. „Dieses Handwerk lebt heute vor allem weiter durch zahlreiche Metallbaubetriebe in unserer Stadt. Vergangenheit und Gegenwart sind daher eng miteinander verbunden. Wir möchten diese Tradition pflegen und begehen auch in diesem Jahr den Schmiedegildetag“, begrüßte Bürgermeister Sven Stratmann die Gäste im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“. Der Schmiedegildetag sei auch immer ein kurzer Rückblick auf das zurückliegende Eisenfest.

Es sei nicht immer einfach, das Thema Eisen und Schmiedehandwerk bürgernah und zum Anfassen auf die Straße zu bekommen. Die ortsansässigen Schmiede und metallverarbeitenden Betriebe gehörten daher „quasi schon zum Inventar des Eisenfestes“, sagte Friesoythes Bürgermeister. Dazu gehörten in diesem Jahr junge Menschen der Johannesburg GmbH aus Surwold. Die jungen Besucher zeigten vor der Marienkirche die Kunst des Schmiedehandwerks. „Das Mitwirken im Schmiedezelt war eine echte Bereicherung für das Eisenfest“, so Stratmann.

Die Jugendlichen hatten einen „Kinderbaum“ aus Metall geschmiedet und der Stadt geschenkt. Das eiserne Exemplar präsentierte Bürgermeister Stratmann den Gästen. Mit dem Baum, an dem sich die kleinen Gäste des Eisen- und Familienfestes des Oldenburger Münsterlandes mit ihren Namen auf kleinen Plättchen verewigt haben, hat es noch etwas Besonderes auf sich. „Wir suchen für den ,Kinderbaum’ noch einen Namen und brauchen einen Vorschlag für den Standort“, erklärte Stratmann. Noch am Abend gingen die ersten Vorschläge ein. Weitere Vorschläge sind im Rathaus gern gesehen.

Im Anschluss stellten der Leiter der Metallwerkstätten, Stephan Hövelmann, Geschäftsführer und Direktor Franz-Josef Lensker und Geschäftsführer und Verwaltungsleier Wilfried Sürken die Johannesburg vor. Es ist eine Kinder- und Jugendstiftung der Hiltruper Herz-Jesu-Missonare im Emsland. Die Arbeit bezieht sich auf Erziehungshilfen und Jugendsozialarbeit.

Der Schmiedegildetag war mit einer ökumenischen Andacht mit Dechant Michael Borth und Joachim Prunzel an der Friedensglocke im Stadtpark eröffnet worden.

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Hövelmann | Eisenfest

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