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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Hafenwirtschaft: Müllberge am C-Port bald Geschichte

15.02.2018

Friesoythe /Sedelsberg Das unrühmliche Kapitel Niba-Gelände könnte noch in diesem Jahr geschlossen werden. Dann gehören die riesigen Müllberge auf dem C-Port am Küstenkanal der Vergangenheit an. Die Anzeichen dafür stehen zumindest nicht schlecht.

Nach der Insolvenz des Recyclingunternehmens Niba im Jahr 2017 kaufte der Zweckverband Interkommunaler Industriepark Küstenkanal als Betreiber des C-Ports das Gelände mit direktem Zugang zur Kaianlage. Erworben wurden aber nicht nur das Gelände und die Immobilie, sondern auch der ganze Müll, der dort lagert. Und dieser muss jetzt zunächst entsorgt werden.

Dazu gab es eine europaweite Ausschreibung, die nun abgeschlossen ist. Wie C-Port-Geschäftsführer Arno Djuren im Gespräch mit der NWZ mitteilte, könnten bereits in der nächsten Wochen die Zuschläge erteilt werden. Danach müssen die Entsorgungsunternehmen innerhalb von 14 Tagen mit den Arbeiten beginnen und haben dann drei Monate Zeit, den Müll vom Gelände zu entfernen. So wird sich dann eine Firma zum Beispiel um die 2000 Tonnen Gewerbemüll und eine andere Firma um die bis zu 8000 Tonnen Bauschutt kümmern. Bei der Masse an Müll und Recyclingmaterial sollen für die Räumung des Geländes nach NWZ-Informationen mehrere hunderttausend Euro anfallen. Djuren wollte hingegen keine Zahlen nennen.

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Er gab aber bekannt, dass es zwei potenzielle Interessenten für das ehemalige Niba-Gelände gebe, mit denen man in intensiven Verhandlungen stünde. Gleichzeitig stellte er klar: „Beide möglichen Investoren kommen nicht aus dem Entsorgungsbereich.“ Und beide würden für eine Belebung des Hafenumschlags sorgen. Der Verkauf des Geländes ist noch für dieses Jahr geplant.

Im September 2017 berichtete die NWZ darüber, dass der Zweckverband eine Schadenersatzklage gegen das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg wegen Verletzung der Aufsichtspflicht in Erwägung ziehe. Auf dem Niba-Gelände lagert nämlich deutlich mehr Müll als dem Unternehmen genehmigt wurde. „Diese Angelegenheit wird weiterhin geprüft“, so der C-Port-Geschäftsführer.

Mit der allgemeinen Entwicklung des Industrieparks zeigte sich Arno Djuren, der seit sieben Monaten im Amt ist, sehr zufrieden. Der Zweckverband habe vor wenigen Tagen die Basis für weitere Investitionen gelegt. So soll noch in diesem Jahr ein rund 25 Hektar großes Gelände direkt am Hafenkai neu erschlossen werden. Drei bis vier Firmen hätten dann dort Platz. Zwei ernsthafte Interessenten gebe es bereits. Zwei konkrete Anfragen gebe es auch für Flächen, die zwischen der Kreisstraße und der B 72 liegen. Das 60 Hektar-Gebiet soll in Teilen daher ebenfalls zeitnah erschlossen werden. Und das Gewerbegebiet an der B 401 sei ohnehin sehr gefragt. Es gebe zwar noch einige freie Flächen, doch die meisten seien bereits verkauft oder reserviert.

Zufrieden zeigte sich Djuren mit Blick auf den Hafenumschlag. „2017 war ein Rekordjahr“, so der Geschäftsführer. 165 000 Tonnen Güter seien umgeschlagen worden. Zum Vergleich: 2016 waren es 106 000 Tonnen. Vor allem Teile für Windkraftanlagen seien auf dem Hafengelände umgeladen worden.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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