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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Die Suche nach dem besten Areal

13.10.2018

Friesoythe Die Stadt Friesoythe möchte so schnell wie möglich eine Kindertagesstätte bauen, um den Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken. Sowohl Kindergartenplätze als auch Krippenplätze sind gefragt. Gebaut werden soll daher eine Kita mit drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Die Frage ist nur, wo? Der Standort am Aquaferrum an der Thüler Straße sollte es nicht sein. Darin war sich die CDU/FDP-Fraktion im Friesoyther Stadtrat einig. Die Stadtverwaltung hatte für diesen Standort ein Konzept erarbeitet, das das Gebäude der mittlerweile stillgelegten Sauna mit einbezog. Das wurde aber von der CDU/FDP-Fraktion abgelehnt.

Also muss nun nach einem alternativen Standort für den Neubau einer städtischen Kindertagesstätte gesucht werden. Die Verwaltung wird den Ratsmitgliedern im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit am kommenden Mittwoch, 17. Oktober, fünf Areale vorstellen, auf denen ein Bau möglich wäre. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Stadtpark.

Zur besseren Beurteilung wurden alle fünf Grundstücke im Vorfeld in den Kriterien Lage, Umfeld, Eignung, Konfliktpotenzial und zeitliche Komponente untersucht und bewertet. Daraus ergibt sich eine Rangfolge, die den Ratsmitgliedern als Orientierung dienen soll. Schlussendlich ist es aber eine politische Entscheidung, die ganz andere Ansätze haben kann.

Soesteplatz

Als Ergebnis der Untersuchung wäre der Soesteplatz, auch als Burgwiese bekannt, am besten geeignet. Das Areal sei unter anderem verkehrlich gut angebunden, die Lage relativ zentral und das Umfeld attraktiv. Das Grundstück sei zudem trotz Altlasten (im hinteren Bereich liegen zig Tonnen Müll und eventuell eine Bombe) schnell nutzbar und bebaubar. Bodensanierung und Bau könnten gleichzeitig ablaufen. Ein Konflikt werde allerdings darin gesehen, dass der Platz derzeit anders genutzt werde, vor allem als Trainingsplatz des SV Hansa Friesoythe. Hier müsste dann nach einem alternativen Platz gesucht werden.

Galgenberg

An Platz zwei steht ein Gelände im Baugebiet Galgenberg. Das Grundstück befinde sich in einem guten Umfeld, sei uneingeschränkt geeignet und sofort verfügbar. Hier sei allerdings das Problem, dass viele Kinder die Umgehungsstraße überqueren müssten, um zur Kita zu gelangen. Außerdem handelt es sich um Bauland, dass der Stadt Friesoythe bei Verkauf an private Nutzer einen Erlös von rund 200 000 Euro einbringen könnte.

Mückenkamp

Ins Spiel gebracht wurde auch ein Areal im Baugebiet Mückenkamp – und nimmt Rang drei ein. Dabei handelt es sich um ein Grundstück, dass erst noch entwickelt werden muss. Laut Bewertung handele es sich um ein gutes Umfeld mit neuen Wohnbaugebieten, das allerdings sehr nah am Don-Bosco-Kindergarten gelegen sei. Außerdem würde man auf einen Verkaufserlös verzichten; hier wird mit einer Summe von rund 300 000 Euro gerechnet. Ein weiteres Problem: Der Bau wäre vor 2020 nicht realisierbar.

Tennisplatz

CDU/FDP-Fraktionschef Karl-Heinz Krone forderte die Stadtverwaltung zudem auf, ein Grundstück im rückwärtigen Bereich der Tennisplätze am Großen Kamp West auf Eignung zu prüfen. Hierzu heißt es, dass das Areal zwar in relativ zentraler Lage sei, aber die Nähe zum Christophorus-Kindergarten und die sehr schlechte verkehrliche Anbindung (es gibt derzeit keine) zu beachten seien. Außerdem sei der Grundstückszuschnitt nicht völlig flexibel. Hinzu komme, dass auch hier eine Bauleitplanung erforderlich sei, die das Vorhaben nicht vor 2020 realisierbar mache. Auch Einnahmeausfälle in Höhe von rund 180 000 Euro seien zu berücksichtigen, weil der Bereich als Wohnbaufläche geplant sei. Am Ende bedeutet das Platz vier in der Rangliste.

Nussbaumweg

Am wenigsten geeignet ist laut Bewertungsbogen ein Gelände am Nussbaumweg im Baugebiet Hexenberg. Auch hier bat CDU-Ratsherr Krone um Prüfung. Auf dem Gelände befindet sich ein Spielplatz, der dann verlegt werden müsste. Nach Angaben der Stadtverwaltung stehe aber keine stadteigene Ersatzfläche zur Verfügung. Außerdem gebe es keine Zuwegung €zum Areal. Und auch hier wäre ein Bau erst 2020 möglich.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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