• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Historische Steine finden im Sockel ihren Platz

15.06.2019

Friesoythe Etwa 1500 Arbeitsstunden und 800 Kilo Material stecken in dem neuen Denkmal, das an das historische Friesoyther Stadttor erinnern soll. Schmied Alfred Bullermann und sein Team befinden sich fast in den letzten Zügen vor der Fertigstellung. „Jetzt kommen die gesamten Feinarbeiten“, sagt er. Am Samstag, 7. September, um 18 Uhr soll das Denkmal an der Ecke Burgstraße/Lange Straße enthüllt werden. Am Freitag, 12. Juli, erfolgt die Grundsteinlegung am geplanten Standort, berichtet Georg Litmathe, 1. Vorsitzender des Stadttor-Vereins. Für den Sockel des Denkmals sollen historische Steine aus dem alten Stadttor-Fundament verarbeitet werden, erklärt Litmathe weiter.

„Wir sind richtig gut im Zeitplan“, so der 1. Vorsitzende. „Ich finde, es ist ein sehr gelungenes Meisterstück.“ Auch der Schmied zeigt sich zufrieden: „Die haben so exakt und genau gearbeitet“, sagt er über seine Mitarbeiter.

Doch nicht nur die Arbeit von Bullermann und seinem Team stecken in dem Vorhaben. Es umfasst auch ein Projekt der BBS Friesoythe. Lehrer Bernd Siemer hat mit seinen Schülern aus dem Berufsvorbereitungsjahr und der Berufseinsteigerklasse die Stadttor-Steine für die Verarbeitung vorbereitet. Sie haben die historischen Steine vom Bauhof abgeholt und gereinigt. Mit heißem Wasser, einem Hochdruckreiniger, Drahtbürsten und Meißel sowie Hammer konnten die Steine für die Verarbeitung im Sockel vorbereitet werden. „Da hatte ich wirklich sehr engagierte Schüler“, sagt Siemer. Zu 95 Prozent konnten sie die Steine an den wichtigen Stellen säubern, so der Lehrer. Insgesamt handele es sich um mehr als 160 Stadttor-Steine.

Der Sockel soll etwa einen Meter hoch sein, sagt Bullermann. Auf einer Art Rahmen aus Bronzegussplatten am Sockel sollen die Initiatoren, der historische Hintergrund sowie die Sponsoren verewigt werden. Dieser Rahmen soll auch mit einem QR-Code versehen sein, so dass Interessenten weitere Informationen erhalten können.

Darüber hinaus sollen Friesoyther und Menschen aus der Region die Möglichkeit bekommen, sich ein Stück Stadtgeschichte in das Haus zu holen. In Zusammenarbeit mit Bullermann will Frank Hanneken von „Männersache Hanneken“ ein Modell des Friesoyther Stadttors aus reiner Bronze auf einem aus Originalsteinen bestehenden Sockel herstellen. „Es ist einfach ein gutes Stück Stadtgeschichte“, sagt Hanneken. Die Modelle mit einer limitierten Stückzahl von etwa 50 Stück will Hanneken nach der Enthüllung des Denkmals in seinem Geschäft für 149 Euro verkaufen. Der Reinerlös aus dem Verkauf wird gespendet, erklärt Hanneken. Reservierungen eines Modells sind ab Montag, 17. Juni, im Geschäft „Männersache Hanneken“ oder unter Telefon   04491/919245 möglich.

Zudem will der Stadttor-Verein einen Flaschenöffner in Stadttorform aus Eisen sowie Bronze zum Verkauf anbieten. Zum Selbstkostenpreis von etwa 10 bis 12 Euro für den Öffner aus Eisen (etwas mehr für den Öffner aus Bronze) sollen die kleinen Stadttore verkauft werden. Der genaue Preis sei laut Litmathe von der produzierten Menge abhängig.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.