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Straßenbau: Unendliche Geschichte geht weiter

03.02.2018

Friesoythe Die Diskussion um den Neubau eines Radweges entlang des Kanalweges in Edewechterdamm entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Darauf machte SPD-Ratsherr Eike Baran aus Edewechterdamm auf der jüngsten Sitzung des Straßen-, Wege- und Kanalisationsausschusses aufmerksam. Seit mehr als 15 Jahren werde schon über den Bau geredet. „Wir haben lange genug diskutiert, jetzt muss gehandelt werden“, sagte Baran.

Dass ein Radweg an der Kreisstraße südlich des Küstenkanals eine sinnvolle Sache sei, da waren sich alle Ausschussmitglieder einig. Die seit Jahren gleichlautende Frage ist aber: Wer übernimmt die Kosten?

Der Landkreis als Straßenbaulastträger hat die Baumaßnahme nach Angaben der Stadt Friesoythe in den Finanzplan 2020 aufgenommen. Derzeit geht man von Kosten in Höhe von 250 000 Euro aus. Nach Abzug von Fördermitteln blieben noch 100 000 Euro. Diese Kosten will sich der Kreis mit der Stadt teilen. Die Kosten für eine Straßenbeleuchtung müssten allein von der Stadt Friesoythe getragen werden.

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„Eine konkrete Planung und Kostenberechnung liegt aber derzeit nicht vor“, sagte Fachbereichsleiter Sven Corbes, der betonte, dass es sich hier um eine Maßnahme des Landkreises handeln würde. Grundsätzlich werde die Baumaßnahme von der Stadt positiv begleitet. Aber erst wenn die entsprechenden Informationen seitens des Landkreises vorliegen würden, könne den politischen Gremien eine Beschlussfassung vorgelegt werden.

Ein weiteres Thema im Fachausschuss war die Thüler Kirchstraße. Hier kommt es nach starken Regenfällen regelmäßig zu Überschwemmungen des Fußweges, der dann nicht mehr passierbar ist. Die Stadtverwaltung schlägt vor, neben dem Fußweg eine Entwässerungsmulde zu bauen. Dazu soll eine sechs bis zehn Meter breite Fläche entlang des Weges genutzt werden, die sich im Besitz der Stadt Friesoythe befindet.

Da die städtische Fläche bislang von der Kommune nicht benötigt wurde, konnten die Anwohner den Platz vor ihrem Haus für eigene Zwecke nutzen. Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, dass in einem ersten Schritt die betroffenen Anlieger zu einem Gespräch mit der Stadtverwaltung eingeladen werden. Denn diese müssen für einen neuen Graben Zäune und Anlagen bis zur eigentlichen Grundstücksgrenze zurücknehmen. Mit den Anwohnern soll gemeinsam erörtert werden, wie die Errichtung einer Versickerungsmulde realisiert werden kann.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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