• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kein Wiederaufbau des Stadttores

09.01.2019

Friesoythe Der Wiederaufbau des Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten Stadttores „Lange Pforte“ am Originalstandort – dieses Ziel hatte sich eine Gruppe Friesoyther bereits vor 20 Jahren auf die Fahne geschrieben und sogar eigens einen Verein gegründet. Der vorläufige Höhepunkt war im Jahr 2008. Im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Stadt Friesoythe wurde ein Modell in Originalgröße am früheren Standort Ecke Burgstraße/Bahnhofstraße aufgebaut.

Doch in der Vereinssatzung ist klar der dauerhafte Wiederaufbau in Massivbauweise definiert. Eine große Chance sahen die Vereinsmitglieder und alle Sympathisanten dieser Idee in der Innenstadtsanierung. Doch Ende 2017 beschloss der Stadtrat, dieses Projekt „derzeit nicht weiterzuverfolgen“. „Das war für uns das Signal, dass es mit dem Wiederaufbau nichts wird“, sagte Georg Litmathe, Vorsitzender des Vereins „Altes Stadttor Lange Pforte Hansestadt Friesoythe“, am Dienstag im Gespräch mit der NWZ.

Seitdem haben man öfter beraten, wie es mit dem Verein nun weitergehen solle. Dabei gebe es zwei Alternativen: Zum einen die Auflösung und Liquidation des Vereins. Oder der Verein setzt sich für die Errichtung eines kleineren Modells in unmittelbarer Nähe des historischen Standortes ein – und löst sich dann auf. Auf einer kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung wurde festgelegt, die zweite Variante zu verfolgen.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, holt sich der Stadttor-Verein mit dem Heimatverein Friesoythe und dem Verein „Wir verschönern unsere Stadt“ zwei Partner ins Boot. „Und auch die Stadt Friesoythe unterstützt uns“, teilte Litmathe mit.

In einem ersten Schritt werde es nun darum gehen, sich für einen Modellentwurf zu entscheiden, höchstwahrscheinlich aus Metall. Derzeit werde an verschiedenen Ideen gearbeitet. Als Standort könnte eine freie Fläche an der Ecke Burgstraße/Bahnhofstraße in Frage kommen. Litmathe betonte, bei der Konkretisierung dieses Projektes die Öffentlichkeit mit einbinden zu wollen.

Über die Höhe der Investition könne man noch keine Angaben machen, doch um die Finanzierung sorge er sich nicht. Es sei schließlich ein Gemeinschaftsprojekt von drei Vereinen, außerdem gebe es auch einige Sponsoren, die bereits Unterstützung signalisiert hätten.

„Wir wollen aber nichts über das Knie brechen“, sagte Litmathe. Das gelte vor allem für die zeitliche Abfolge. Eventuell könne das Modell aber bis zum Eisenfest im September dieses Jahres stehen, formulierte Litmathe mit „vorsichtigem Optimismus“.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2900
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.