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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Geschenk oder Gutschein?

14.11.2019

Friesoythe Elektronik, Textilien, Parfüm oder Bücher? Das sind eigentlich gängige Geschenke unterm Weihnachtsbaum – zumeist liebevoll ausgesucht. Allerdings weichen diese Dinge vermehrt Geldgeschenken oder Gutscheinen. Laut dem Unternehmensberater „Ernst und Young“ versucht mehr als jeder zweite deutsche Verbraucher so, einen Fehleinkauf und ein langes Gesicht beim Beschenkten zu umgehen. Im Schnitt werden nach Angaben von „Ernst und Young“ von den Deutschen 281 Euro für Geschenke, Gutscheine oder Geldgeschenke ausgegeben. Aber sind die Friesoyther ebenfalls so vorsichtig beim Geschenkekauf? Die NWZ hat sich umgehört.

Im Friesoyther Handel hat das Weihnachtsgeschäft bereits begonnen. „Die ersten Kunden fragen schon im September nach Adventskalendern oder Wichtelgeschenken“, berichtet Anika Linder von „Himmel No. 7“. Für das Geschäft an der Moorstraße war der Lichtersonntag die erste Gelegenheit, neue Waren für das Weihnachtsgeschäft zu präsentieren.

Wenn bei Anika Lindner Gutscheine gekauft werden, nimmt der Kunde oftmals noch ein kleines Präsent dazu. „Viele kommen auch einfach nur her und informieren sich erst einmal, was es alles zu kaufen gibt“, sagt Anika Linder.

Beim Juwelier Pancratz beginnt das richtige Weihnachtsgeschäft erst 14 Tage vor dem Fest. Zuvor würden die Kunden sich noch zurückhalten. „Aber wir haben auch noch nichts dekoriert bei uns“, sagt Renate Pancratz und lacht.

Wer sich im Friesoyther Geschäft nicht auf Uhr, Kette oder Hörgerät festlegen möchte, hat die Möglichkeit, sich einen Gutschein ausstellen zu lassen. „Der Gutschein befindet sich jedoch nicht wie üblich im Briefumschlag, dieser wird in einer ansprechenden Geschenke-Box mit einem kleinen Weihnachtsmann darin verpackt“, sagt Inhaberin Renate Pancratz.

Die Nachfrage nach Gutscheinen steige aktuell, wo die Adventszeit immer näher rücke. Gekauft würden diese aber eigentlich immer. Die ältere Generation kauft vermehrt Gutscheine, damit sie nicht Gefahr liefe, die falsche Geschenkeauswahl zu treffen, lautet ein Ergebnis der Umfrage von „Ernst und Young“.

Indes stehen auch Süßwaren und Lebensmittel immer noch ganz oben auf der Geschenkliste. Vielen der Befragten sei es weiterhin lieber, Geschenke im Einzelhandel beim Händler ihres Vertrauens als im Internet zu kaufen.

Die meisten Friesoyther befinden sich offenbar aber noch nicht im Shopping-Rausch. Mario Wolf aus dem Saterland auch nicht. „Meistens drei Tage vor dem Fest“ kaufe er seine Geschenke, berichtet er. Auf den letzten Drücker zu kaufen, sei „der Kick“, zumal, wenn man noch Schnäppchen mache. Er vermutet, dass es wie ihm vielen anderen gehe.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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