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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Stadtmarketing professioneller angehen

23.10.2019

Friesoythe Sowohl die Kaufmannschaft als auch die politische Stadt Friesoythe brauchen ein professionelles Stadtmarketing. Darüber waren sich die Vorstandsmitglieder des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Friesoythe sowie Bürgermeister Sven Stratmann und Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers auf der Generalversammlung des HGV am Montagabend im Burghotel einig. „Wir halten es für dringend erforderlich, das Stadtmarketing zukünftig nicht mehr auf ehrenamtlicher Basis zu organisieren, sondern dem Stellenwert entsprechend professionell“, sagte Frank Hanneken vom HGV-Vorstand. „Wir haben uns damit intensiv sowohl im Vorstand als auch mit der Spitze der Stadtverwaltung unterhalten.“

Friesoythe wächst. Seit 2010 ist die Einwohnerzahl um über fünf Prozent auf derzeit rund 22 000 Einwohner gestiegen. Das unterstreicht die Attraktivität der Kommune, die als Mittelzentrum zudem die Infrastruktur für ein großes, über die Grenzen des Landkreises hinausreichendes Einzugsgebiet bereitstellt. Diese Attraktivität gilt es zu erhalten und auszubauen. „Die Weichen müssen für die Zukunft gestellt werden. Die Kaufmannschaft kann nicht ohne die Stadt und auch nicht umgekehrt. Gemeinsam muss das Stadtmarketing angepackt werden“, meinte Hanneken.

Gleichwohl sei es vom HGV finanziell nicht zu reißen. Durchaus denkbar wäre eine jährliche finanzielle Beteiligung durch die Friesoyther Kaufmannschaft. Der Vorstand werde noch in dieser Woche einen Antrag bei der Stadt einbringen, ein professionelles Stadtmarketing auf die Beine zu stellen, denn diese sei nicht gleich HGV, betonte Hanneken. Das dürfe sich ohnehin nicht nur auf Friesoythe beschränken, sondern alle Ortsteile der Kommune müssten mit einbezogen werden. Nur so könne man das Mittelzentrum nach vorne bringen.

„Wir müssen uns breit aufstellen. Das Stadtmarketing sehen wir natürlich nicht nur durch die ,Kaufmannsbrille’, sondern auch durch die Stadtbrille mit Wirtschaft, Gewerbe und Tourismus“, sagte Bürgermeister Stratmann. Dennoch verfolge man wohl die gleichen Ziele, Friesoythe nach vorne zu bringen. Daher werde das Projekt federführend bei Stadträtin Hamjediers angesiedelt. „Wir wollen und werden Maßnahmen definieren, Ideen erarbeiten und Chancen ergreifen, die zu den Möglichkeiten und Stärken der Stadt Friesoythe passen“, sagte Stratmann.

Auch Hamjediers erachtete es als sinnvoll, das Projekt in professionelle Hände bei der Umsetzung zu geben. Dazu bedarf es einer weiteren zusätzlichen Kraft im Rathaus. „Hier sind wir auf dem guten Weg, eine Stelle im Haushalt bereitzustellen“, sagte Hamjediers. Bei der Planung mache es Sinn, sich einen Profi zu holen. „Wir brauchen ein modernes fortschrittliches Marketingkonzept. Dabei darf man die Dinge der Zukunft, wie ein offenes W-Lan in der Stadt nicht außer Acht lassen.“

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