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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

BILDUNG: Friesoyther Lehrer gibt Nachhilfe im Reich der Mitte

24.06.2008

FRIESOYTHE /TONGLING Frank Dellwisch ist Fachlehrer an den Berufsbildenden Schulen Friesoythe (BBS) und unterrichtet Berufsschüler, die den Beruf des KFZ-Mechatronikers erlernen. Bis zum Jahr 2003 hieß dieser Ausbildungsberuf noch KFZ-Mechaniker, aber aufgrund des steigendem technischen Fortschritts im Automobilbau mussten auch die Bedingungen der schulischen und beruflichen Ausbildung angepasst werden. Dieses in Deutschland existierende duale System der Ausbildung soll jetzt in China zur Anwendung kommen.

In Zusammenarbeit mit dem Chinesischen Zentrum in Hannover wurde der Austausch von deutschen und chinesischen Lehrern, bei dem Dellwisch jetzt teilnahm, organisiert.

Dellwisch war für zwei Wochen in der Stadt Tongling, in der Provinz Anhui im Südosten Chinas, um Schüler in Sachen handlungs- und prozessorientiertem Lernen zu unterrichten. „Die Theorie beherrschen die chinesischen Schüler, aber die praktische Arbeit am Auto ist Neuland für sie“, berichtet Dellwisch. „Die Chinesen sind sehr umgänglich und wissenshungrig, jedoch fehlt es noch an Selbstständigkeit“, fügt der Lehrer noch hinzu. So hat der Pädagoge mit den Schülern Rollenspiele, in denen Abläufe in Unternehmen durchexerziert wurden, gespielt.

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„Die Schüler mussten lernen, was in einer Autowerkstatt alles zu tun ist, von der Reparaturannahme über die Fehlerdiagnose bis hin zur Fertigstellung und Übergabe des Fahrzeugs“, sagt Dellwisch. „In China gibt es genügend Ingenieure, die ein Auto entwickeln können, aber kaum Mechaniker, die ein kaputtes Auto reparieren können“, erklärt der Fachlehrer.

In China wird seit zwölf Jahren an der Umstellung des Bildungssystems gearbeitet. Das duale System Deutschlands dient dabei als Vorbild. Durch den Lehreraustausch soll die praxisorientierte Ausbildung erweitert werden. Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer in China werden so von deutschen Fachkräften unterrichtet. Im November startet der nächste von insgesamt sechs Besuchen in China, und Dellwisch freut sich schon: „Die Menschen sind sehr gastfreundlich und China ist sehr interessant“.

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