• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Planungsausschuss Garrel: Beim Punkt „Kellerhöhe“ steigt der Puls

15.05.2020

Garrel Gleich für eine ganze Reihe an Bebauungsplänen hat der Planungsausschuss am Mittwochabend grünes Licht gegeben. Einwände gegen ein neues Baugebiet in Kellerhöhe, nördlich anschließend an die Pater-Kolbe-Straße, löste bei einigen Ratsherren aber erhöhten Puls aus.

Kellerhöhe II

Als „Frechheit“ und „egoistisch“ bezeichnete SPD-Ratsherr Tobias Bohmann die Tatsche, dass sich die „Anwohnergemeinschaft Pater-Kolbe-Straße“ mit 22 Unterschriften gegen die Entwicklung ausgesprochen hatte. „Unvorstellbar“, schimpfte Arnold Hannöver (BfG). „Da fällt mir nichts mehr ein“, kommentierte Hendrik Behrens (CDU).

Die „fadenscheinigen“ (Bohmann) Argumente der Anwohner: Der Lärm durch Baufahrzeuge werde „unzumutbar“, die Unfallgefahr steige, die Verkehrsanbindung sei schwierig. Argumente, die weder Gemeinde noch Fachplaner gelten lassen wollen. Eine Gefährdung für Fußgänger und Fahrradfahrer bestehe nicht, die Straße sei breit genug. Weitere Einwände der Behörden stehen dem Baugebiet nicht im Wege, das der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 25. Mai als Satzung beschließen wird.

Ottenweg

Keine Einwände von Bürgern waren während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans Ottenweg in Nikolausdorf eingegangen. Firsthöhen von neun Metern sollen dort erlaubt werden. Mehr als zwei Wohneinheiten dürfen nicht pro Gebäude gebaut werden. Entstehen sollen 31 Bauplätze.

Beverbrucher Damm

In Beverbruch am Beverbrucher Damm ist der Prozess schon etwas weiter: Dort können sich potenzielle Bauherren bereits um einen der 41 Bauplätze bewerben. Einwände von Fachbehörden sprechen jedenfalls nicht gegen die Entwicklung.

Im Fange II

Etwa 13 Bauplätze sollen auf dem rund 1,3 Hektar großen Acker neben der St.-Johannes-Kindertagesstätte in Garrel an der Straße Im Fange entstehen. Der Fachausschuss hat dem Gemeinderat einstimmig die Aufstellung dieses Bebauungsplans empfohlen. Entwickelt werden soll ein allgemeines Wohngebiet mit Häusern in eingeschossiger Bauweise und einer maximalen Firsthöhe von neun Metern sowie zwei Wohneinheiten. Lediglich direkt im Anschluss an die Straße Im Fange sind zweigeschossige Gebäude mit sechs Wohneinheiten und einer Firsthöhe von 11,50 Meter erlaubt.

Weitere Vorgaben sollen künftigen Bauherren dahingehend gemacht werden, wie sie ihre Vorgärten zu gestalten haben: Schotter oder Gestein ist nur zu 25 Prozent zulässig.

Roslaes Höhe

Neu geordnet worden ist auch das Wohn- und Mischgebiet Roslaes Höhe: Mischbebauungen sind damit – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Rat – auf dem Grundstück der ehemaligen Diskothek „Onkel Wenzel“ sowie auf den Bereich Beverbrucher Straße/Bunzlauer Straße begrenzt. Weitere Mischgebiete werden in Wohngebiete umgewandelt. Der bisherige Parkplatz des Onkel Wenzel kann nunmehr mit Wohnhäusern bebaut werden.

Östliche der Tannenkampstraße sind Gebäude mit einer Höhe von bis zu elf Metern und sechs Wohneinheiten erlaubt. In der Siedlung sieht der B-Plan die Grenze bei neun Metern und maximal vier Wohneinheiten pro Gebäude.

Alte Dorfstraße

Und auch im Bereich Alte Dorfstraße (ehemaliger Landhandel Looschen) wird sich einiges tun. Der Planungsausschuss empfahl dem Gemeinderat einstimmig, der Änderung des Bebauungsplans zuzustimmen. Für das rund 18 000 Quadratmeter große Gebiet liegt eine Planung für sechs Mehrfamilienhäuser in aufgelockerter Bebauung vor. Ein Gebäude des ehemaligen Betriebsgeländes soll erhalten bleiben und als Wohngebäude umgenutzt werden. Im Süden des Bereichs, angrenzend an die Petersfelder Straße, ist ein Mischgebiet ausgewiesen.

Ein Anwohner hatte moniert, dass die Alte Dorfstraße in der Vergangenheit stark durch Baumaßnahmen belastet worden sei. Baufahrzeuge sollten in diesem Zuge den Bereich umfahren und die Straßen Kirchstraße und Auf’m Hauk nutzen.

Bei dem Vorhaben werden Baufahrzeuge sämtliche Straßen nutzen müssen, glaubt Bauamtsleiter Ewald Bley. Die Zuwegung zur Baustelle sei zudem nicht Gegenstand der Bauleitplanung, hieß es. Darüber soll aber bei den Planungen für die Ausführung mit dem Investor gesprochen werden.

Zu den Auen II

Zugestimmt hat der Ausschuss ebenfalls der Erweiterung des Gewerbegebiets Zu den Auen. Dort will sich ein bereits ansässiges Unternehmen erweitern.

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.