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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Park erzeugt Strom für
15 000 Haushalte

25.08.2018
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Garrel Im Energiepark Garrel läuft es rund: Und das meint nicht nur die Flügel der elf Windmühlen, die sich im Wind drehen. Es wird auch für die 540 Anleger, die insgesamt 14 Millionen Euro in den Park investiert haben, eine runde Sache. Dank guter Ergebnisse konnte die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2017 an die Anteilseigner statt der kalkulierten vier auf sechs Prozent erhöht werden. Diese Zahlen gab Geschäftsführer Andreas Wegmann am Donnerstagabend, zu dem die Bürger-Energiepark Garrel ins Festzelt eingeladen hatte, das schon für das Schützenfest aufgebaut worden war .

Insgesamt werden 840 000 Euro an die Anleger überwiesen, die zwischen 2000 und 36 000 Euro investiert haben. Auch für das Jahr 2018 zeichnen sich Ergebnisse ab, die höher als kalkuliert ausfallen können.

Die Kommanditisten, dazu zählen auch 31 Grundstücksbesitzer, zollten Wegmann Beifall für die Zahlen. Er beschrieb die erfolgten Kompensationen für den Naturschutz und wies auch auf die Rücksichtnahme wie den Flug von Fledermäusen hin, die in den Nachtstunden zum Stillstand einiger Mühlen führen können. Trotz der Einschränkungen, die man durch ein Monitoring gern minimieren möchte, werden etwa 75 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Das entspricht dem Verbrauch einer Stadt wie Wilhelmshaven oder von etwa 15 000 Haushalten. Externe Prüfer hätten bescheinigt, dass alle Zahlen korrekt seien.

600 Personen waren zur ersten Gesellschafterversammlung eingeladen worden, 400 kamen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl eines Beirates. 15 Frauen und Männer stellten sich zur Wahl, viele aus den Bereichen Steuerberatung, Technik und Energie. Gewählt wurden Monika Bohmann-Laing, Reinhard Voßmann und Prof. Dr. Heiko Tapken. Der Beirat berät und überwacht die Geschäftsführung. Dazu erhalten die Mitglieder des Beirates Einblick in alle Unterlagen.

Rainer Herbers, Vorstand der Raiffeisenbank Garrel, beschrieb zu Beginn der Versammlung die Entstehung des Energieparks. „Wir wollten viele Betroffene zu Beteiligten machen“, nannte er einen Grundsatz der Planungen. Während der Zeichnungsphase hätten die Mitarbeiter der Garreler Bank 1500 Stunden Beratungsgespräche geführt, um alle Anleger ausführlich über die Chancen und Risiken zu informieren.

Was man 2010 begonnen habe, sei jetzt vollendet. „Unser Kind ist groß geworden“, freute sich Herbers. Die Raiffeisenbank war federführend bei der Planung, Entwicklung und Finanzierung des Energieparks. 56 Millionen Euro wurden investiert, davon brachten die Anteilseigner 14 Millionen Euro auf. 42 Millionen steuerten mehrere Raiffeisen- und Volksbanken der Region als Kredite bei.

Auch bei der Wartung und dem Unterhalt sei man auf der sicheren Seite, sagte Andreas Wegmann. Man habe mit der Firma Enercon einen Vollwartungsvertrag geschlossen. „Das ist wie eine Vollkaskoversicherung“, sagte der Geschäftsführer. Obwohl Wegmann die Windmühlen an der Thüler Straße von seinem Haus in Thüle im Blickfeld hat, konnte er sich nicht beteiligen. Der Rat der Gemeinde Garrel hatte bei der Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen, dass nur Bewohner der Gemeinde Zeichnungsberechtigte sein konnten.

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