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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Phoenix“ aus Garrel zieht in den Ecopark

17.10.2018

Garrel /Emstek Garrel verliert ein innovatives Unternehmen im Bereich der Brandschutztechnik: Die Firma Phoenix Fire Protect Development, bislang ansässig im Industriegebiet Garrel-Ost an der Straße Eichkamp 9b, zieht zum 1. Januar in den Ecopark nach Emstek. Das bestätigte Geschäftsführer Stephan Luker am Dienstag auf Nachfrage der NWZ.

Nicht wenige Garreler bedauern den Weggang des aufstrebenden Unternehmens. Aber: Am bisherigen Standort in Garrel habe es keine Möglichkeiten zur Entwicklung gegeben, so Luker. Alternativen gab es in Garrel ebenfalls nicht, bestätigt auch Bürgermeister Andreas Bartels: „Es gab keine entsprechende Mietimmobilie in der Gemeinde, so konnten wir die Wünsche des Unternehmens leider nicht befriedigen.“

Im Emsteker Ecopark mietet das Unternehmen ein bestehendes Grundstück an der Europa-Allee 20/22 samt „wunderschönem“ (Luker) Gebäude, das vorher von einem gemeinnützigen Unternehmen angemietet worden war. „Eigentlich etwas zu groß für uns“, sagt Luker, aber so biete sich die Möglichkeit zur Entwicklung.

Das Unternehmen hatten Markus Kenter und Stefan Luker im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Sie hatten ein Brandbekämpfungskonzept entwickelt, das auf Hochdrucksprühnebel basiert. Phoenix setzt dabei auf vollflächige Vernebelung kompletter Schutzbereiche. Ähnlich wie bei Gaslöschanlagen werden bei einem Brand die Flammen durch Sauerstoffverdrängung erstickt. Dank des patentierten Systems wird der Wasserbedarf im Verhältnis zu herkömmlichen Sprinkleranlagen deutlich reduziert. Neben Industrieanlagen können die Vernebelungsanlagen auch etwa in Museen oder denkmalgeschützten Gebäuden, in Krankenhäusern, Sportstätten oder Tunneln installiert werden. So wird etwa das Capitol Theater in Offenbach am Main durch Brandschutztechnik aus Garrel gesichert. 2014 wurde Phoenix Fire Protect mit dem Innovationspreis des Verbundes Oldenburger Münsterland ausgezeichnet. Der Unternehmensstandort wurde im Frühjahr 2015 von Emstek nach Garrel in das Industriegebiet Garrel-Ost verlegt.

Das Unternehmen zählt mittlerweile zwölf festangestellte Mitarbeiter, hinzu kommen 400-Euro-Kräfte sowie externes Personal. „Wir benötigen deutlich mehr Fläche“, sagt Stefan Luker. Rund 700 Quadratmeter an Hallenfläche stehen derzeit zur Verfügung. Die Büros seien mittlerweile von zwei, teils von drei Mitarbeitern belegt. Das Unternehmen befindet sich auf Wachstumskurs und konnte in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte realisieren – unter anderem wurde Goldschmaus mit einem Brandbekämpfungssystem ausgestattet.

Der Umzug steht Mitte Dezember an, ab dem 1. Januar ist das Unternehmen, das seine Ursprünge in Emstek hat, dann in Drantum zu finden.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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