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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

In der Marsch entstehen 18 Bauplätze

05.02.2019

Garrel Die Nachfrage nach Baugrund in Garrel ist enorm, die Gemeinde führt lange Wartelisten. Da wirkt die Entwicklung von etwa 18 Bauplätzen im Baugebietgebiet In der Marsch II im Dreieck der Straße In der Marsch und Zum Auetal wie der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein. Der Planungsausschuss hat die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen nun abgewogen und einstimmig dem Gemeinderat empfohlen, den Bebauungsplan als Satzung zu beschließen. Gleiches gilt für die Änderung des Flächennutzungsplans.

Grünfläche frei halten

Im Bereich zur Großen Aue wird ein rund 25 Meter breiter Streifen frei gehalten, der als Biotop-Verbund dienen soll – eine Forderung des Landkreises Cloppenburg. Auf dieser Grünfläche wird ein naturnahes Regenrückhaltebecken gebaut. Zu den Straßen In der Marsch und Zum Auetal müssen Baugrenzen von fünf Metern eingehalten werden.

Zulässig sein werden in dem neuen Baugebiet maximal zwei Wohneinheiten je Wohngebäude – ausgeschlossen sind Gartenbaubetriebe, Tankstellen oder Schank- und Speisewirtschaften.

Die Baugrundstücke werden deutlich kleiner als in anderen Baugebieten: Die Grundstücke sind zwischen 560 und 820 Quadratmeter groß. Höchstens 40 Prozent des Grundstückes dürfen bebaut werden. Erlaubt sind nur Häuser mit einem Vollgeschoss.

Die Zufahrt zu den Grundstücken darf maximal fünf Meter betragen. Vorgehalten wird im Gebiet auch ein rund 5000 Quadratmeter großer Bereich als Entwicklungsfläche für einen Kindergarten.

Einen Mülltonnen-Sammelplatz, wie vom Landkreis Cloppenburg vorgeschlagen, für den Anlieger, der im Nordwesten des Plangebietes – nämlich am Ende des Zufahrt-„Stutzens“, bauen wird, soll nicht eingerichtet werden. Stattdessen müssen die künftigen Hausherren ihre Tonne bis zu 40 Meter bis an die Straße Zum Auetal bringen.

Kompensation schaffen

Die Gemeinde geht nicht davon aus, dass sich in dem Gebiet erheblich viel mehr Verkehr entwickeln wird, lautet die Abwägung zur Stellungnahme der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die auf mögliche Auswirkungen auf die Knotenpunkte mit der Böseler Straße und der Nikolausdorfer Straße hinweist. Falls das doch der Fall sein wird, würde die Gemeinde gemeinsam mit der Behörde Verkehrslenkungsmaßnahmen durchführen.

Kompensationen muss die Gemeinde vor allem für die Bodenversiegelungen schaffen. Das soll in Beverbruch im Bereich Halenhorster Straße/Lethetal geschehen.

Die Erschließungskosten für das Baugebiet belaufen sich auf rund 415 000 Euro.

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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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