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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Straßenausbau kostet Gemeinde viel Geld

04.11.2017

Garrel Viel Geld will die Gemeinde Garrel im kommenden Jahr in den Straßenausbau investieren: insgesamt rund 2,6 Millionen Euro. Allerdings können dafür auch Anliegerbeiträge verrechnet werden.

 Marsch VII

Den deutlich größten Posten wird im kommenden Jahr der Endausbau der Straßen im Baugebiet Marsch VII darstellen – nämlich rund 852 000 Euro inklusive Beleuchtung und Bepflanzung. Der soll starten, sobald im Sommer etwa zwei Drittel der Häuser bezogen sind. Die fünf neuen Straßen dort werden inklusive der Teichstraße und einem Teilabschnitt der Straße Zum Dickenstroh als Wohnstraßen ausgebaut.

Die Straße Zum Dickenstroh, die als Zufahrt zu den Baugebieten dient, ist in einem schlechten Zustand. Sie soll saniert und zudem auf einer Strecke von 340 Metern von derzeit 3,05 auf 4,50 Meter verbreitert werden. Die Kosten: rund 150 000 Euro. Hierfür werden auch Anliegerbeiträge notwendig. Allerdings soll hier eine Sondersatzung beschlossen werden, da die Gemeinde der „Verursacher“ für den Baustellenverkehr ist, nicht die Anlieger. Ganz verschont blieben diese aber wohl nicht.

Bürgermeister Andreas Bartels legte Wert auf die Gleichbehandlung von Anliegern in Garrel. Eine völlige Befreiung von Anliegerbeiträgen, wie sie jüngst die Gemeinde Essen beschlossen hatte, könne „Begehrlichkeiten“ wecken. Sein Vorschlag an dieser Stelle: „die Anliegerbeiträge auf ein Mindestmaß senken.“ Die Höhe bemisst sich auch daran, wie die Straße klassifiziert wird.

 Brockenweg

Die Wirtschaftswege Zum Richtemoor und Brockenweg hat die Gemeinde seit längerem für einen Ausbau vorgesehen. Fördermittel, wie erhofft, hatte es dafür aber nicht gegeben. Deshalb wurde der Ausbau zurückgestellt. Da beide Gemeindestraßen aber in einem schlechten Zustand sind und zudem mit einer Breite von gerade einmal etwa drei Metern sehr eng sind, setzt die Gemeinde auf Förderung des Wirtschaftswegebaus durch die neue Landesregierung. Auf einer Länge von 3000 Metern soll die Straße auf 5,50 Meter verbreitert werden. Die Ausbaukosten belaufen sich auf rund 500 000 Euro.

Matthias Looschen (CDU) regte an, diese Verbindung möglicherweise für eine Ortsumgehung in den Blick zu nehmen. Dafür sei ein breiterer Ausbau erforderlich.

 Marsch II

Für die Erschließung des Baugebiets „In der Marsch II“, nördlich der Straße Zum Auetal – dort sollen 18 Bauplätze entstehen und eine 5000 Quadratmeter große Fläche für eine Kindertagesstätte ist vorgesehen – belaufen sich die Kosten auf 415 000 Euro.

 Wanderweg

Das Regenrückhaltebecken an der Teichstraße wird schon jetzt von den Anliegern als Naherholungsfläche genutzt. Nun soll dort ein befestigter rund 500 Meter langer und zwei Meter breiter Wanderweg angelegt werden. Entlang des Wanderweges, der nicht gepflastert wird, sollen Bänke aufgestellt werden. Zudem sorgen zehn Laternen für Licht bei Dunkelheit. Im südlichen Bereich wird eine Fußgängerbrücke über einen Zulauf führen. Die Kosten betragen rund 115 000 Euro.

 Einsteinstraße

Das Gewerbegebiet Einsteinstraße ist bis auf zwei Grundstücke voll. Die Fahrbahn ist bereits endausgebaut worden. Im nächsten Jahr folgen ein Gehweg und ein Parkstreifen. Kosten: 240 000 Euro. 25 Prozent fördert der Landkreis Cloppenburg.

Kaplan-Fresenborg-Str.

Die zehn Bauplätze an der Kaplan-Fresenborg-Straße in Nikolausdorf sind vergeben. 2018 wird das letzte Teilstück der Straße endausgebaut. Für Straßenbau, Beleuchtung und Bepflanzung plant die Gemeinde 110 000 Euro ein.

 Pater-Kolbe-Straße

Auf 195 000 Euro belaufen sich die Kosten für die Straßenbauarbeiten – in Pflaster – und die Bepflanzung an der Pater-Kolbe-Straße in Kellerhöhe.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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