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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Tiefbauer haben auch Klimaveränderung im Blick

02.09.2017

Garrel Was tun, wenn schon der Landwirtschaftslehrer rät, einen anderen Beruf zu ergreifen, weil der elterliche Hof zu klein ist? Helmut Rolfes stand vor dieser Frage. Er hat eine Ausbildung als Landvermesser gemacht und vor 38 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit als Straßen- und Tiefbauer gewagt. Der Erfolg gibt ihm Recht: Heute leiten seine beiden Söhne Frank und Jörg die Firma „Helmut Rolfes Straßen- und Tiefbau“. Beschäftigt werden über 40 Mitarbeiter. Entsprechend groß ist der Fuhrpark, darunter sind zehn Radlader und fünf Bagger.

Seniorchef Helmut Rolfes hatte die Gruppe „Mann ü 60“ eingeladen, um über die Arbeit zu informieren. Dabei machte Sohn Jörg Rölfes darauf aufmerksam, dass der zunehmende Starkregen auch in den Planungen und Baumaßnahmen berücksichtigt werde. „Wir verbauen Rohre mit einem größeren Durchmesser, die Schächte werden größer“, nannte er zwei Beispiele. Die Kanalisation im Ort Garrel bis zum Dorfteich sei ein positives Beispiel. Er empfahl Bauherren, großzügig zu planen.

Bei der Annahme der Baustellen beweist die Garreler Firma Heimattreue: Bis zu 50 Kilometer Anfahrt nehme man auf sich, Ausnahmen seien relativ selten. Pflasterungen für private Kunden, Park- und Abstellplätze für Firmen, Lkw-Waschplätze, Straßenbau, Kanalisation für Schmutz- und Oberflächenwasser sowie Kleinkläranlagen gehören zum Programm. Man betreue 170 Kleinkläranlagen, die regelmäßig überprüft würden und aus denen man Wasserproben ziehen müsse. Dieser Bereich wird noch vom Firmengründer Helmut Rolfes verantwortet.

Jörg Rolfes sagte, dass die Auflagen und die Genehmigungsverfahren immer aufwendiger würden. Darum nehme man die Hilfe von Ingenieurbüros in Anspruch und konzentriere sich auf die Planungsgespräche mit den Kunden und die Bauausführung. Die Verwendung von Bauschutt werde immer anspruchsvoller. Für die Zukunft sagte er Schwierigkeiten voraus, Kalksandsteine und Ytong-Steine als Bauschutt zu entsorgen. Er befürchte, dass diese Materialien Sondermüll würden.

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