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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Über Umweltschutz und Wolf diskutiert

03.06.2019

Garrel Den Abgeordneten über die Schulter schauen, dieses Angebot nutzten jetzt 42 Männer aus Garrel. Karl-Heinz Bley (CDU) hatte die Gruppe Mann ü 60 eingeladen. „Über die Schulter schauen“ kann man wörtlich nehmen. Von der Zuschauertribüne war das eine Stunde möglich. Debattiert wurde über eine Dringlichkeitsanfrage der Grünen zum Thema „Ist das Artensterben so dramatisch wie der Klimawandel?“.

Dabei wurden Themen angesprochen, die unmittelbare Relevanz für den hiesigen Raum haben. Zum einen erhielten die Schotterflächen in Wohngebieten überwiegend schlechte Kritiken. Andere wollten den Gestaltungsspielraum der Hausbesitzer nicht einschränken und die gültige Gesetzeslage einfordern. Für die Landwirte wurde eine „2. Säule“ gefordert. Wenn Ackerflächen als Blühstreifen angelegt werden, müssten die Besitzer mehr als die anfallenden Kosten und auch einen Ertragsausfall erstattet bekommen. Blühstreifen und -flächen wurden als gute Maßnahmen zum Schutz und zur Bestandssicherung der Insekten und Bienen gesehen. Landwirte seien wichtige Partner für den Umweltschutz.

Nach der Teilnahme an der Debatte stellten sich vier Abgeordnete den Fragen der Garreler Männer: Karl-Heinz Bley (CDU), Axel Brammer (SPD), Horst Kortlang (FDP) und Harm Rykena (AFD). Garrels Männer brachten folgende Themen zur Sprache: Umgang mit dem Wolf, Öffentlicher Personennahverkehr, Mobilfunk, die Ärzteversorgung, die Pflegekammer und Ladestationen für Elektro-Autos. Einigkeit herrschte bei den vier Abgeordneten, dass es keine unkontrollierte Verbreitung der Wölfe geben dürfe und Wölfe auch geschossen werden müssten. Auf den Deichen und den Weideflächen Ostfrieslands habe der Wolf nichts verloren. „Wolfsromantiker“ müssten sich der Realität stellen und nicht auch noch Schulungen für Schafe zum Thema „Fluchtverhalten“ einfordern. Garrels Männer war der Sarkasmus dieser Aussage bewusst.

Dass der öffentliche Nahverkehr nicht so leicht zu realisieren sei und auch nicht immer entsprechend angenommen werde, machte Axel Brammer deutlich. Einen regelmäßigen Busverkehr in Kirchhatten werde man voraussichtlich in Kürze einstellen. Der Grund: Es gibt kaum Fahrgäste.

Mit einer Führung im Neuen Rathaus endete das Programm der Gruppe Mann ü 60. Im Rathaus wurde den Männern an Modellen die Entwicklung der Stadt erklärt. Außerdem gab es die Besichtigung einiger besonderer Räume, darunter der Ratssaal und der Hodlersaal. Letzterer zeigt ein großflächiges Bild des Schweizer Malers Ferdinand Hodler, das ein wichtiges Dokument für den Übertritt der Hannoveraner zum Protestantismus ist. Hubert Looschen bedankte sich im Namen der 42 Männer bei Karl-Heinz Bley für die Einladung und bei Rita Otten, die die Fahrt organisiert hatte.

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