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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Feuerwehr testet Löschwasserbrunnen

15.04.2019

Garrel Wenn Feuerwehren in Außenbereichen zu einem Brand gerufen werden, dann kann schon mal ein großes Problem auftreten: Das Löschwasser reicht nicht, um den Brand erfolgreich zu bekämpfen. In einem solchen Fall müssen dann lange Schlauchleitungen verlegt und eventuell sogar ein Wassertransportfahrzeug aus Cloppenburg angefordert werden.

Dabei geht wertvolle Zeit für eine effektive Brandbekämpfung verloren. Bezüglich dieses Wassermangels will sich die Feuerwehr Garrel jetzt besser aufstellen.

Für die Baugenehmigung landwirtschaftlicher Gebäude in den Außenbereichen wird oft ein eigener Löschwasserbrunnen verlangt. Den haben viele Landwirte auch bohren lassen. „Wir wissen aber nicht, wo diese Brunnen sind“, sagt Andreas Voßmann, Schriftführer der Garreler Feuerwehr. Darum wollen die Feuerwehrleute jetzt ein Verzeichnis erstellen.

„Unsere Aktion kann zu einer Win-Win-Situation für alle werden“, ist Gemeindebrandmeister Peter Deeben überzeugt. Immer am Karfreitag kontrollieren die Kameraden der Feuerwehr die Hydranten in der Gemeinde. Diese Aktion möchte die Feuerwehr gern mit einer Überprüfung der privaten Brunnen verbinden. Garrels Feuerwehr kommt auf das Grundstück und saugt einmal den Brunnen an. Besitzer und Feuerwehr wissen nach dem Test, ob der Brunnen noch Wasser hergibt oder vielleicht schon versandet ist.

Für den Landwirt ist der Test kostenlos. Die Feuerwehr kann gegebenenfalls bei einem Einsatz über diesen Brunnen die Wasserversorgung sicherstellen. „Landwirte, Feuerwehr und letztlich auch die Bevölkerung profitieren von der Aktion“, wirbt Gemeindebrandmeister Peter Deeben dafür, dass sich die Besitzer melden.

Da es kein Verzeichnis gibt, bittet die Feuerwehr alle Brunnenbesitzer, sich für die Überprüfung am Karfreitag zu melden. Gemeindebrandmeister Peter Deeben nimmt die Meldungen unter Telefon  04474/7571 entgegen. Die Brunnenbesitzer können sich auch per Email melden: info@feuerwehr-garrel.de

Die Besitzer müssen bei dem Test nicht anwesend sein. Die Garreler Feuerwehr weist drauf hin, dass der Aufruf nicht für Brunnen gilt, mit denen Felder beregnet werden. „Diese Brunnen haben andere Anschlüsse“, erklärt Andreas Voßmann. Sie werden daher nicht für Löscharbeiten genutzt.

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