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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Drei Lkw bringen Hilfsgüter nach Osteuropa

15.10.2019

Garrel Zu ihrem humanitären Hilfstransport mit drei Lastwagen ist am Wochenende der gemeinnützige Verein Osteuropahilfe Garrel nach Rumänien und in die Ukraine gestartet. Vor allem Kleidung und Lebensmittel haben die Helfer im Gepäck.

Der Ursprung des Vereins geht in das Jahr 1990 zurück. Damals hatten der evangelische Pfarrer Andreas Folkers und Jürgen Lange die Rumänienhilfe Garrel ins Leben gerufen. 2009 wurde der Verein Osteuropahilfe Garrel gegründet und im Vereinsregister eingetragen.

„Wir fahren eigentlich ein bis zwei Hilfstransporte pro Jahr“, informieren die Verantwortlichen Norbert Reinken und Franz Nienaber. Durch den plötzlichen Tod des Vorsitzenden Torsten Lange zu Beginn des Jahres habe man nun aber eine etwas längere Pause gehabt und sich neu organisieren müssen. Den Vorsitz hat nun Norbert Reinken übernommen, Franz Nienaber ist zweiter Vorsitzender.

„Ziele unserer Transporte sind unter anderem ein Kinderheim für Mädchen in Dorohoi, eine Klinik für Kinder und Frauenkrankheiten in Botosani, Kindergärten, eine Psychiatrie, das Bezirkskrankenhaus sowie diverse Altenheime und Dörfer“, so die Verantwortlichen. Für diese ehrenamtliche Arbeit nehmen die Helfer jährlich 14 bis 16 Tage Urlaub, da sie selbst die Hilfsgüter vor Ort und Stelle abladen. Die strahlenden Kinderaugen, wenn die Garreler ihre Hilfsgüter auspacken, entschädigen sie für vieles. Und manchmal ist es auch nur ein Stück Schokolade, das die Herzen der Kinder höher schlagen lässt.

Vor Ort organisiere Lutz Noack den Kontakt. Der Missionsleiter in Botosani ist kurz nach der Revolution 1989 nach Rumänien gegangen, um dort Bedürftigen zu helfen. Hier betreibt er täglich eine kostenlose Kinderspeisung (Mittagstisch) für etwa 180 Straßenkinder und Kinder von mittellosen Eltern. „Die Beschaffungskriminalität ist durch die Kinderspeisung um nachweislich 80 % gesunken“, weiß Reinken.

Während im westlichen Teil Rumäniens der Lebensstandard der Menschen steigt, herrscht im nordöstlichen Teil des Landes an der ukrainisch-moldawischen Grenze immer noch größte Armut, auch nach dem Eintritt Rumäniens in die EU wird das Leben im Land für viele Menschen nicht einfacher.

Ein großer Dank galt vor allem den Spendern und Sponsoren, doch auch nach dem Transport ist wieder vor dem Transport: Im nächsten Jahr werden sich die Garreler wieder auf den Weg machen, deshalb benötigt die Osteuropahilfe Garrel für die Finanzierung der Transporte neben Lebensmitteln und Sachspenden aber auch finanzielle Unterstützung. Diese kann durch Bar- und Geldspenden oder eine Fördermitgliedschaft ab fünf Euro im Monat geleistet werden (Spendenkonto Osteuropahilfe Garrel e.V. IBAN: DE93280501000000447391, LZO Garrel).

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