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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gans findet in Schafherde neue Freunde

01.03.2019

Garrel Da staunte Bernd Nienaber nicht schlecht, als im Dezember plötzlich ein ungewöhnlicher Gast in seiner Schafweide auftauchte – eine Kanadagans. Elf Jakobsschafe hält er auf seiner Weide. Der eingeflogene Gast, ob Gans oder Ganter ist nicht klar, stolziert mitten in der Herde, mal vorneweg oder hinterher auf Nienabers Weide. Die Schafe und die Gans akzeptieren sich. „Sie gehört zur Herde“, sagt der Schafhalter und wundert sich.

Offensichtlich hat sich die Gans langsam an ihren neuen Lebensraum herangetastet. Zuerst wurde sie einige Tage in der Nachbarschaft gesehen. Vielleicht fehlten ihr da die Gefährten und sie vollzog einen Standortwechsel. Gefüttert wird sie nicht. „Sie hat ja alles“, sagt Bernd Nienaber, „Gras und Wasser, mehr braucht sie nicht“. Von Letzterem ist ausreichend vorhanden. Die Schafherde läuft auf der Grasfläche rund um ein Regenrückhaltebecken. Das hat die Gemeinde für das Gebiet Einsteinstraße angelegt.

Wenn die Schafe am Abend in den Stall gelassen werden, hat die Gans die Wahl: Mal bleibt sie draußen, aber immer in der Nähe der Stalltür, mal geht sie nachts mit in den Stall. Menschliche Nähe scheut sie ebenfalls nicht. Wenn Bernd Nienaber oder seine Enkelkinder über die Weide gehen, um die Schafe zu füttern, duldet sie durchaus eine Nähe – allerdings von nur zwei Metern.

Die Gans fliegt nur sehr selten, es gibt offensichtlich keinen Anlass. Als einmal die Schafherde durch einen Seitenausgang auf ein benachbartes Feld gelaufen war, erhob sich der Gast in die Höhe, um so die neue „Familie“ zu finden und zu ihr zu gelangen. Fehlen der Gans nicht die Artgenossen? Er sei ganz gespannt, sagt Bernhard Nienaber, was passiert, wenn eine Gänseformation die Weide überfliegt. Ob Nienabers Gans sich dann einreihen wird?

Vielleicht landet ja sogar eine Gans des anderen Geschlechts. Denn die Umgebung am Rückhaltebecken scheint für Kanadagänse wie geschaffen. Sie bevorzugen Reviere mit Gewässern mittlerer Größe und einer Wassertiefe von nicht mehr als einem Meter. Und wenn es dann noch eine sichere Befestigung, etwa eine kleine Insel, gibt, stünde einer Familienplanung nichts mehr im Wege.

Bernd Nienaber ist schon gespannt, wenn in Kürze drei Schafe, die gelammt haben, auf die Weide zurückkommen und ihre Kleinen mitbringen werden.

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