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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gedanken drehen sich im Kreisverkehr

04.06.2011

FRIESOYTHE Es wurde diskutiert, gelobt und kritisiert – und das bei schönstem Sommerwetter. Zahlreiche Bürger besuchten am Freitagmorgen die Rollende Redaktion der NWZ  auf dem Friesoyther Wochenmarkt, um in lockerer Atmosphäre mit Redakteurin Anja Biewald und Redaktionsleiter Carsten Bickschlag ins Gespräch zu kommen.

Am Stand der NWZ  konnten die Besucher alles loswerden, was ihnen am Herzen lag. So hält der Friesoyther Ernst Dierkes (71) die geplanten Kreisel an der Ellerbrocker Straße grundsätzlich für eine gute Idee. Er befürchte aber bei zu hohem Verkehrsaufkommen einen Rückstau in der Innenstadt. Seine Lösung: Ein weiterer Kreisel im Kreuzungsbereich der Marienkirche. Auch Renate Budde (55) aus Friesoythe begrüßt die Lösung mit dem Kreisverkehr. Aber: „Ums Latino ist es schade.“ Sie wünscht sich für Friesoythe eine Gastwirtschaft, in der sich ältere Leute wohlfühlen und auch mal feiern können.

Wolfgang Döring (48) findet die Baupläne in Sachen Kreisel und Einkaufszentrum super. Der derzeitige Verkehrsfluss mit den Ampeln sei „eine Katastrophe“, die aktuellen Baupläne hält er für „ideal“. Gar nicht gefällt dem Sedelsberger das Friesoyther Freibad: „Das ist kein Schwimmbad, das ist traurig.“ Er spricht sich für die Neubau-Variante aus – im Optimalfall mit Sauna-Bereich. Bewegung würde Döring auch gerne in Sedelsberg sehen. Dort klagt er über mangelhafte Einkaufsmöglichkeiten: „Da fehlt noch ein Discounter.“

Das Freibad würde auch Joseph Niehoff aus Friesoythe gerne in Angriff nehmen. Es müsste nicht gleich ein Neubau sein, aber eine umfassende Sanierung wäre gut: „Da wird Kindern nicht genug geboten.“

Hermann Müller (70) lebt seit 1967 in Neuvrees und „ich fühle mich hier sehr wohl“. Die Stadt Friesoythe sei anschaulich und sauber. Im Einzelhandel würde er sich aber mehr Bekleidungsgeschäfte vor allem für Herren wünschen. Heinz Einhaus (69) aus Friesoythe ist dagegen etwas verärgert. Er habe bei der Stadt Friesoythe vor rund einem Jahr angeregt, Spiel- und Trimmgeräte speziell für die ältere Generation anzuschaffen. Diese könnten dann im Stadtpark aufgebaut werden. „Bis heute habe ich auf mein Schreiben keine Antwort erhalten, keine Reaktion, kein Dankeschön für die Anregung“, ärgert sich Einhaus darüber, dass Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung „im Rathaus einfach ignoriert werden“. Ähnliches weiß Rolf Schlangen zu berichten. Der 27-jährige Augustendorfer sitzt im Rollstuhl. Bereits vor einem Jahr bemängelte er, dass es auf Festen wie den Maitagen oder dem Eisenfest in den Abendstunden keine behindertengerechten Toiletten gebe. Die NWZ  hatte damals auch darüber berichtet. Die Stadt habe ihm damals zugesagt, sich um dieses Anliegen zu kümmern. „Ich habe auch Telefonate mit dem Ersten Stadtrat Dirk Vorlauf geführt“, sagt der 27-Jährige. Angeregt wurde, dass die von außen zugängliche Toilette in der Marienkirche eine Dauerlösung werden könne. „Passiert ist nichts. Ich habe auch nichts mehr von der Stadt gehört“, sagt der Rollstuhlfahrer.

Seit 64 Jahren lebt der 86-Jährige Heinz Paul schon in Friesoythe: „Ich fühle mich hier wohl.“ In Friesoythe möchte er nichts verändern. Für seine Frau nimmt er von der Rollenden Redaktion eine rote Rose mit nach Hause. „Im kommenden Februar feiern wir Eiserne Hochzeit. Das sind 65 Ehejahre“, verrät der Rentner.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2321
Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
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