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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gemeinschaft als ein hohes Gut

10.01.2011

CLOPPENBURG „Tut was, packt an und übernehmt Verantwortung.“ So hat Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) am Sonnabend, 8. Januar, ein Jeremias-Wort übersetzt. Den Neujahrsempfang der Stadt nutzte der Gastgeber, um deren Bürger aufzurufen, sich aktiv am Gemeinschaftsleben zu beteiligen. „Die Stadt braucht Menschen, die sich um das Gemeinwohl kümmern, und sich für andere Menschen einsetzen,“ so Wiese. Dass es sich lohnt, in Cloppenburg zu leben hier zu leben, belegte er mit positiven Zahlen zur Entwicklung der Kommune (die NWZ  berichtete). Dieses Einbringen der sozialen Kompetenz der Bürger mit ihrem Handeln habe im Oldenburger Münsterland (OM) eine lange Tradition.

Menschen im Fokus

In ihrer Festansprache zum Thema „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“ ging die Historikerin Dr. Maria Anna Zumholz auf diese Einstellung der Menschen im „OM“ ein. „Im Zentrum des Erfolgs stehen die Menschen, und nicht der Staat“, so Zumholz. Subsidiarität und somit Eigeninitiative und Eigenverantwortung seien wichtiger, als staatliche Sicherungen. Eine wichtige Rolle spielten enge Familienbande, und sich daraus ergebende kinderfreundliche Netzwerke. Hinzu komme eine aktive Bürgergesellschaft mit einem gewachsenen Vereinsleben, das den Menschen einerseits eine Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebens in der Region ermögliche, und ihnen andererseits ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittle.

Kirche und Religion hätten zwar an Bedeutung verloren, seien aber weiter ein Brennpunkt sozialer Beziehungen, und dienten der Wertevermittlung. Familienbetriebe, so Zumholz, zeichneten sich durch eine hohe soziale Verantwortung für ihre Belegschaften aus. Eine geschlossene Wertschöpfungskette auf der Basis der Landwirtschaft mit ungewöhnlicher Branchenvielfalt erweise sich als krisenfest. Die regionale Identität sei durch ein positives Bild des heimischen Raumes, seiner Geschichte sowie ihrer wirtschaftlichen und demografischen Erfolge bestimmt.

Öffentliche Anerkennung

Musikalisch begleitet den Empfang das Querflötenquartett der Kreismusikschule (Leitung: Petra Heuer). Bevor Gespräche das Geschehen bestimmten überreichte Wiese fünf ehenamtlich engagierten Bürgern stellvertretend für alle Ehrenamtlichen Urkunden und Geschenke. So würdigte er den Einsatz von Christina Hartmann (Feuerwehrkapelle), Maik Kasami (Rote Schule), Hans Hochhartz (Seniorenbeirat), Paul Hemme (St. Sebastianus Schützen, Vahren und Hans-Karl Jäger (Haus der Senioren).

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